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Norddeutsche Neueste Nachrichten

13. Dezember 2017 | 23:19 Uhr

Segler hoffen auf langfristigen Mietvertrag

vom

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2012 | 09:48 Uhr

Gehlsdorf | In der Debatte um den Bebauungsplan "Obere Warnowkante" zeichnet sich eine Einigung zwischen Stadtverwaltung und dem Yachtclub Warnow ab. "Nach einem Treffen mit den zuständigen Ämtern im Rathaus sind wir optimistisch, dass sich unser Club an seinem jetzigen Standort weiterentwickeln kann", sagt der Vereinsvorsitzende Olaf Erdmann. Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos), Stadtplanungsamt und KOE hätten dem Verein jetzt zugesagt, ihn in zukünftige Planungen einzubeziehen. "Außerdem ist uns ein langfristiger Mietvertrag für einen Kernbereich unseres Geländes zugesichert worden", sagt Erdmann erleichtert. Der Abschluss eines solchen Vertrags sei für das erste Quartal 2013 geplant.

Seine Mitstreiter und er hatten befürchtet, dass der Yachtclub an einen schmalen Streifen am nördlichen Rand zusammengeschoben werden könnte, um neuer Wohnbebauung Platz zu machen. "Dort hätten wir nicht bestehen können. Die Kosten für das Ausbaggern der Warnow, die dort nur ein Meter tief ist, Fördermittelrückzahlungen und anderes hätten sich nach unserer Rechnung auf acht Millionen Euro belaufen." Grundlage für die Berechnungen waren erste Entwürfe für den B-Plan "Obere Warnowkante". Außerdem hätten die Hanglage des Alternativ-Standortes sowie eine unterirdisch verlaufende Abwasserleitung das Bauen für den Verein erschwert - oder sogar unmöglich gemacht. Froh über die Einigung zwischen Stadt und dem betroffenen Verein ist auch der Vorsitzende des Ortsbeirats Gehlsdorf, Kurt Massenthe (Für Rostock): "Allerdings hätte ich mir von vornherein etwas mehr Transparenz bei den Planungen gewünscht."

Auf dem 10 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Warnow, das der Club jetzt nutzt, ist in den vergangenen Jahren viel passiert. "Wir haben Vereinsräume, das Dach der großen Bootshalle und Stege saniert", erzählt Erdmann. Ein langfristiger Mietvertrag sei für den Verein lebenswichtig. "Denn nur mit einer sicheren Perspektive haben wir die Chance auf Fördermittel und können weitere Vorhaben verwirklichen", so der Vereinsvorsitzende. Konkret ist der Bau eines dritten Steges geplant. Für die ersten 40 Meter werden insgesamt rund 100 000 Euro benötigt.

Bis 2032 möchte der Verein seine Kapazität von jetzt 62 Liegeplätzen auf 140 erweitern. "Nur so gewinnen wir neue Mitglieder und können die finanzielle Basis schaffen, mit der wir das Grundstück bewirtschaften und unsere Vereinsarbeit - besonders im Kinder- und Jugendbereich - aufrechterhalten können", so Erdmann.

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