Unglück : Segelboot kentert im Überseehafen

Eine Windböe wurde dem Boot zum Verhängnis.
Eine Windböe wurde dem Boot zum Verhängnis.

Windböe erfasst acht Meter lange Yacht. „Mir“ musste nach Schaden am Kai bleiben.

svz.de von
12. August 2018, 20:45 Uhr

Eine starke Windböe hat am Sonnabend ein acht Meter langes Segelboot im Überseehafen zum Kentern gebracht. Beamte der Wasserschutzpolizei fischten die sechs Besatzungsmitglieder auf Höhe des Liegeplatzes 55 aus dem Wasser der Warnow und brachten sie sicher an Land. Das Boot wurde wieder aufgerichtet. Dabei kam das so genannte Tagesboot „Görmitz“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund zum Einsatz, das über einen Auslieger verfügt. Der Unfall hatte sich gegen 14.30 Uhr im A-Becken des Überseehafens ereignet.

Die Wasserschutzpolizei zeigte während der Sail mit 40 Kollegen auf Schlauchboot, Streifenboot oder Küstenstreifenboot Präsenz. Bereits am Freitag mussten sie in Warnemünde zur „Mir“ ausrücken, die von einem Sportboot gerammt worden war. Der Traditionssegler konnte deswegen am Sonnabend nicht an der morgendlichen Ausfahrt teilnehmen. Ebenfalls am Freitag fand sich die Motorbarkasse „Brakelmann“ plötzlich auf dem Grund des Ludewigbeckens im Stadthafen wieder. Ursache war der niedrige Pegelstand der Warnow. Schäden gab es keine.

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