Reparaturarbeiten : Seevögel dürfen wieder in Außenvoliere

Nun können auch die Seevögel den Sommer genießen.
Nun können auch die Seevögel den Sommer genießen.

Zoo hat die Schäden nach den Schneemassen beseitigt und ein neues Netz gespannt. Die Kosten für Reparaturen belaufen sich auf 35 000 Euro.

svz.de von
10. Juli 2018, 20:45 Uhr

Pünktlich zum Ferienbeginn ist die große Seevogelvoliere mit derzeit 112 tierischen Bewohnern im Rostocker Zoo wieder freigegeben worden – und das mit neuer Überdachung. Das Netz über dem Vogelrevier wurde Anfang April durch die Schneefälle völlig zerstört. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir mit der zugesagten Unterstützung aus dem Wirtschaftsministerium umgehend mit dem Neuaufbau beginnen konnten“, betonte Zoo-Direktor Udo Nagel. „Unser Dank gilt auch dem Rostocker Zoo-Förderverein, der uns eine Spende in Höhe von 1000 Euro zur Unterstützung bei der Schadensbeseitigung überreicht hat. Das schnelle Handeln ist gut für unsere Seevögel, die nun endlich ihr Winterquartier verlassen konnten und natürlich für die Besucher, die wieder zwölf interessante Vogelarten in der Außenvoliere beobachten können.“

Die Übergangszeit mussten die gefiederten Tiere notgedrungen in ihren Winterquartieren verbringen. Diese verfügen zwar über kleine Außenvolieren, entsprechen aber nicht dem großen Platzbedarf der Vögel. In den Wiederaufbau der zehn Meter hohen Voliere mit dem neuen Netz, den Aufräumarbeiten und Wegebau hat der Zoo insgesamt rund 35 000 Euro investiert.

Das Netz wurde von einer Spezialfirma aus Bremerhaven geliefert und montiert. Es besteht aus Polyethylen. Dieses Material ist darauf ausgelegt, dass sich weder Algen, Moose, noch Schneeflocken oder andere feuchte Teilchen an ihm festsetzen können. Dadurch sollte künftig die Gefahr des Schneedrucks auszuschließen sein.

Mit dem Neuaufbau der Seevogelvoliere ist ein wichtiger Teil der Osterschneeschäden beseitigt. „Für uns war es von großer Bedeutung, dass der Bereich, der die Tierhaltung betrifft, vorrangig fertiggestellt wird. Nun stehen noch die Rekonstruktion des Rhododendronhains und einige Wegebaumaßnahmen aus“, so Nagel.

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