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Seesternpokal - Sportveranstaltung mit Ballcharakter

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erstellt am 25.Okt.2012 | 05:44 Uhr

Rostock | Der 20. Seesternpokal (morgen von 20 Uhr bis in den frühen Sonntagmorgen in der Stadthalle) ist ausverkauft. Wer eines der 810 Tickets abbekommen hat, darf sich auf ein Turnier der Sonderklasse in den lateinamerikanischen Tänzen freuen, in dem die Deutschen Meister Marius-Andrei Balan/Nina Bezzubova zum dritten Mal die Trophäe erobern wollen.

Das womöglich alles überstrahlende Paar vom SWC Pforzheim reist mit dem Flugzeug an und wird aus Berlin abgeholt. Das gehört zum Service, erläutert Stefan Geipelt vom Veranstalter TC Seestern Rostock und Leiter der nach ihm benannten Tanzschule: "So ein Einladungsturnier ist mit einem enormen Aufwand verbunden. Wir unterstützen unsere Starter bei den Fahrtkosten, kümmern uns um die Unterkunft, für die Sieger gibt es Preisgeld - die finanzielle Schiene muss schon stimmen. Hier gilt ein großer Dank unserem langjährigen Hauptsponsor Eurawasser." Er hoffe, so Geipelt, dass der Verein "da nicht mit einem Minus rausgeht", sondern dass im Gegenteil bei der Abrechnung sogar noch etwas Geld übrig bleibt, dass beispielsweise dem Nachwuchs zugute kommen würde.

Mit im Feld der 15 Paare sind die für den TC Seestern antretenden Berliner Thomas Jauerneck und Melanie Heider. "Das Niveau ist sehr hoch. Ziel ist es, dass sie die Zwischenrunde erreichen. Zudem steht auf dem Programm der Veranstaltung ja auch ein Turnier der Hauptgruppe S in den Standardtänzen. Da sollten sie schon das Finale erreichen", urteilt Stefan Geipelt, der zugleich Trainer der Lokalmatadoren ist. Jauerneck/Heider feierten Ende März ihren bislang größten Erfolg, als sie Norddeutscher Meister in der Kombination (je fünf Latein- und Standardtänze) wurden.

Für Livemusik sorgt die NDR-Showband Papermoon. Lediglich für den Auftritt der Latein-Formation des fünf-fachen Deutschen Meisters Grün-Gold-Club Bremen (B-Team) ist die Musik zusammengeschnitten worden.

"Der Seesternpokal ist etwas, was im Norden seinesgleichen sucht und auch in Deutschland nicht so selbstverständlich ist", sagt Stefan Geipelt und begründet: "Wir zeigen, dass auch in einer Sportart was los ist, die etwas exotisch erscheint, versuchen den Spagat, Sport und Kultur miteinander zu verbinden: Wir bieten eine Sportveranstaltung mit Ballcharakter, bei der die Zuschauer nicht die ganze Zeit auf dem Rang sitzen und sich das einfach anschauen, sondern bei der sie die Möglichkeit geboten bekommen, sich auch selber zu bewegen. Mehr geht nicht!"

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