Rostock : Seebärenbaby auf den Namen Ole getauft

Genug vom Wasser: Seebärenbaby Ole flüchtet vor der Dusche. Die Taufe mit Tierpfleger Lars Purbst, Zoochef Udo Nagel und Eurawasser-Chef Robert Ristow ist dennoch geglückt.
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Genug vom Wasser: Seebärenbaby Ole flüchtet vor der Dusche. Die Taufe mit Tierpfleger Lars Purbst, Zoochef Udo Nagel und Eurawasser-Chef Robert Ristow ist dennoch geglückt.

Nachwuchs bei den Ohrenrobben im Rostocker Zoo ist der neue Liebling in der Wasserwelt

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08. Juli 2014, 08:10 Uhr

Seit dem 27. Mai dieses Jahres gibt es eine neue Attraktion im Rostocker Zoo: den kleinen Seebären Ole. Gestern wurde der Spross der Ohrenrobben Ron und Egoli offiziell auf seinen Namen getauft. Die Prozedur übernahm Eurawasser-Chef Robert Ristow. Seit 20 Jahren ist das Unternehmen als Tierpate der Seebären eingetragen.

Seinen Namen erhielt Ole von Tierpfleger Manuel Kiep. „Gute Freunde von mir haben an diesem Tag auch Nachwuchs bekommen und ihren Sohn Ole genannt“, erzählt er. „Natürlich haben sie sich tierisch gefreut, als sie hörten, dass sie die Namensgeber für unseren kleinen Seebären waren“, sagt Kiep weiter. Ole entwickele sich prächtig. Mittlerweile bringt er schon zehn Kilo auf die Waage. „Ole ist voll im Soll. Er ist viel im Wasser unterwegs“, berichtet Pfleger Lars Purbst, der bei der Geburt des Kleinen live dabei war. „Um 7.50 Uhr ist Ole zur Welt gekommen“, erinnert er sich.

Dass die Seebären mit Nachwuchs überraschen, ist nicht unüblich. „Unsere Seebären bekommen jedes Jahr Babys“, sagt Zoo-Mitarbeiterin Manuela Weggen. „In freier Wildbahn treffen sich Robbenmännchen und -weibchen ein Mal im Jahr zur Paarung.“ Im Rostocker Tierpark gibt es zwei Damen, die für den 21-jährigen Seebären Ron interessant sind. Acht bis neun Monate tragen die Tiere ihre Jungen aus. Hinzu kommt eine drei- bis viermonatige Keimruhe. „Vielleicht bekommen wir wieder zwei Seebären“, hofft Weggen.

Momentan gibt es im Seebärengehege zwei Männchen. „Pepe, der Halbbruder von dem kleinen Ole, soll irgendwann die Rolle von Ron übernehmen“, so Weggen. Für Ole bedeutet dies, dass er in einigen Jahren an einen anderen Tierpark abgegeben wird. Doch vorerst kann der Kleine sein Leben in Rostock genießen. „Bis Frühjahr wird er noch von seiner Mutter gesäugt. Danach wird er an Fisch gewöhnt“, erzählt Weggen.

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