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Kreuzfahrtschiffe : Sechs neue Aufträge für Neptun Werft

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Viking River Cruises bestellt weitere Flusskreuzfahrtschiffe bei Warnemünder Werft. 2019 sind die Neubauten fertig

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Viking River Cruises aus Basel (Schweiz) hat die Neptun-Werft in Warnemünde mit dem Bau von sechs weiteren Flusskreuzfahrtschiffen der „Viking Longship Class“ beauftragt.

Die jetzt in Auftrag gegebenen Schiffe ergänzen die Serie von über 51 bereits bei der Neptun-Werft für Viking gefertigten Schiffe. Die sechs weiteren Neubauten sollen im Jahr 2019 an die Reederei abgeliefert werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die exzellente Partnerschaft mit Viking fortsetzen können, da diese Aufträge ein wesentlicher Beitrag zur Beschäftigung für unsere Partnerunternehmen und uns bedeuten“, betont Raimon Strunck, Geschäftsführer der Neptun-Werft.

Die neuen Flusskreuzfahrtschiffe sind für unterschiedliche europäische Fahrtgebiete wie beispielsweise den Rhein, Main oder die Donau, aber auch für die Fahrt in niederländischen Gewässern geeignet. Die Flussschiffe werden zirka 135 Meter lang und 11,45 Meter breit sein und einen Tiefgang von etwa 1,60 Meter haben. Die Schiffe bieten 190 Passagieren in 95 Außenkabinen Platz. Für die Besatzungsmitglieder stehen 31 Kabinen zur Verfügung. Wie alle Schiffe der Viking-Flotte erhalten auch diese eine zukunftsweisende dieselelektrische (Hybrid)-Antriebsanlage.

Viking River Cruises gehört mit einer Flotte von 65 Schiffen zu den führenden Anbietern von Flusskreuzfahrten in Europa, Russland, Ukraine, China und Südostasien. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Neptun-Werft einen exzellenten Ruf beim Bau von Flusskreuzfahrt- und Spezialschiffen erworben. Die Werft hat bis heute 68 Flussschiffe an ihre unterschiedlichen Kunden abgeliefert.

Darüber hinaus baut die Neptun-Werft in den nächsten Jahren für die beiden anderen Werften der Meyer Gruppe Schwimmteile mit einer Länge von bis zu 140 Metern und einer Breite von 42 Metern. Diese Maschinenraum-Module, auch Floating Engine Room Units (FERU) genannt, sorgen neben den Flusskreuzfahrtschiffen für eine kontinuierliche Auslastung der Rostocker Neptun-Werft.


 

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