Hand amputiert : Schweres Verbrechen in Rostock befürchtet

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Foto: Stefan Tretropp

30-Jähriger am S-Bahn-Haltepunkt durch massive Gewalteinwirkung lebensbedrohlich verletzt. Polizei sucht nach Zeugen.

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20. Februar 2018, 07:14 Uhr

In der Nacht zum Dienstag ist es am S-Bahn-Haltepunkt Rostock-Lichtenhagen offenbar zu einem schweren Verbrechen gekommen. Kurz vor Mitternacht am Montag wurde die Polizei durch den Rettungsdienst über eine schwer verletzte Person am S-Bahn-Haltepunkt informiert.

Vor Ort hatten die alarmierten Rettungssanitäter einen 30-jährigen Mann aus Rostock mit einer Verletzung der linken Hand angetroffen. Es handelte sich um eine offene Fraktur. Der verletzte 30-jährige Mann wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert und einer Notoperation unterzogen. Die Hand musste nach Angaben der Polizei amputiert werden. Die Umstände, die zu diesen Verletzungen geführt haben, sind bislang - Stand früher Dienstagmorgen - noch ungeklärt. Die Ermittlungen konzentrieren sich jetzt darauf, den genauen Ereignisort zu lokalisieren. Sobald der 30-Jährige gesundheitlich dazu in der Lage ist, wird er durch die Polizei vernommen.

Nur so viel steht derzeit fest: Die Verletzungen weisen auf eine massive, stumpfe Gewalteinwirkung hin. Der Mann befindet sich zwischenzeitlich in keinem lebensbedrohlichen Zustand mehr. Am Tatort kam ein Großaufgebot an Polizisten zum Einsatz. Kriminalbeamte untersuchten den Ort, an dem der 30-Jährige in einer Blutlache aufgefunden wurde. Sie fanden unter anderem ein Handy.

Rostocks Polizeichef Michael Ebert wurde ebenfalls zum Einsatzort gerufen. Zu prüfen bleibt jetzt, was dem Verletzten konkret passiert ist. Da die Ermittlungen sich auch auf den Gleisbereich ausweiteten, wurde die Strecke der S-Bahn bis 4.45 Uhr teilweise voll gesperrt. Wie an der Einsatzstelle zu erfahren war, könnte der 30-Jährige von einer Gruppe mehrerer Personen angegriffen worden sein, dies soll er offenbar noch kurz vor seiner Abfahrt ins Krankenhaus gesagt haben. Die Ermittlungen stehen jedoch erst am Anfang.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe! Möglicherweise haben Zeugen Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit den Verletzungen des Mannes stehen könnten. Hinweise nehmen der Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei Rostock, Ulmenstr. 54 unter 0381 / 4916 1616, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

>> Ein Video folgt in Kürze!
 

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