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Schulen und Kinderbetreuung: Gut - aber ausbaufähig

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svz.de von
erstellt am 19.Mär.2012 | 08:52 Uhr

Dreimal haben die Teilnehmer der NNN-Umfrage "Was macht die Heimat lebenswert?" eine Note im Bereich Familienfreundlichkeit vergeben. Das Ergebnis: Rostock schneidet hier zwar gut ab - aber es gibt auch eine ganze Reihe kritischer Stimmen. Mit 44 Prozent verteilte ein großer Teil der Befragten die Note 2, die Bestnote gab es immerhin von elf Prozent. Trotzdem: Ein Viertel der befragten Rostocker bewertet die Familienfreundlichkeit nur mit der Note 3. Auch Vieren, Fünfen und Sechsen wurden verteilt. "Familien bietet sich ein breites Aktivitätsspektrum, was Rostock sehr lebenswert macht", findet der 22-jährige Tobias Gebhardt.

Abstriche werden vor allen in den Punkten Kinderbetreuung und Schule gemacht. Hier gab es Kritik. Cornelia Riedner beispielsweise findet, dass zu viele Unterrichtsstunden ausfallen. Auch die Schulspeisung und der mitunter als sehr lang und verkehrstechnisch unsicher empfundene Schulweg wird kritisiert. Das Verhältnis zwischen öffentlichen und privaten Schulen wird unterschiedlich bewertet. In puncto Kinderbetreuung bemängeln viele die langen Wartelisten - vor allem in der Innenstadt. "Ich finde es grausam, wenn ich mich für einen Krippenplatz in zehn verschiedenen Einrichtungen anmelden muss, obwohl ich nur in eine möchte", klagt ein Befragter.

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