fahndungserfolg in rostock : Schüsse auf S-Bahn: Täter ermittelt

Die vermeintliche Tatwaffe fanden Beamte beim 18-Jährigen.
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Die vermeintliche Tatwaffe fanden Beamte beim 18-Jährigen.

Verdächtig sind ein 18- und 22-jähriger Mann / Gasdruckpistole gefunden

Nach den Schüssen auf eine S-Bahn Mitte Mai in Rostock hat die Bundespolizei jetzt die mutmaßlichen Täter ermittelt – auch dank der Hinweise, die aus der Bevölkerung eingegangen sind. Bei den beiden Verdächtigen handelt es sich um einen 18 und einen 22 Jahre alten Mann.

Sie haben demnach am späten Abend des 12. Mai mit einer CO2-Gasdruck- pistole auf die S-Bahn von Warnemünde in Richtung Rostock geschossen. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn informierte sofort die Bundespolizei darüber, dass der Zug zwischen den Haltestellen Marienehe und Bramow angegriffen worden sei.

Als die Bahn dann im Hauptbahnhof eintraf, stellten die Polizeibeamten mehrere beschädigte beziehungsweise zerstörte Scheiben mit Einschlagspuren fest. Anhand dieser schlossen die Beamten vor Ort darauf, dass die S-Bahn von Unbekannten beschossen wurde. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, da die Projektile die Scheiben nicht durchdringen konnten.

Zur Aufklärung der Tat trug maßgeblich ein Hinweis einer Anwohnerin bei, die sich bei der Polizei meldete. Auf einem Spaziergang in dem Gebiet des Tatorts hatte die Frau einen Pappkarton mit Munitionsresten gefunden. Dabei handelte es sich um Geschosse, die mit einer CO2-Gasdruckpistole abgefeuert werden können, wie der vermuteten Tatwaffe.

Weitere Ermittlungen und die Zusammenarbeit mit der Landespolizei führten die Beamten schließlich auf die Spur der beiden Verdächtigen. Um die Tatwaffe ausfindig machen zu können, stellte die Bundespolizei einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 18-Jährigen wurden die Polizisten fündig. Im Kleiderschrank fanden Beamte die vermeintliche Tatwaffe und stellten diese sicher.

Jetzt ermittelt die Bundespolizei gegen die beiden jungen Männer wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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