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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 22:55 Uhr

Rostock : Schülerticket mit neuem Gesicht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Abo-Preis für die Fahrkarte bleibt gleich. Jedes dritte Ticket pro Familie ist kostenfrei.

Seit sechzehn Jahren gibt es das Schülerticket für den Verkehrsverbund Warnow (VVW) nun bereits, erinnert sich Jochen Bruhn, Vorstandsvorsitzender der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). Seitdem hatten Eltern und Schüler zahlreiche Preiserhöhungen zu verschmerzen. Die gute Nachricht: Der Preis des neuen Tickets bleibt unverändert bei 26,50 Euro pro Monat. „Das liegt daran, dass die Zahl der Kunden im vergangenen Jahr gleichgeblieben ist“, sagt der RSAG-Chef. Es sei auch einer guten wirtschaftlichen Situation und dem Betriebsrat zu verdanken, so Bruhn.

Im neuen Schuljahr bekommt das Ticket nun ein frisches Gesicht. So hatte der VVW im letzten Jahr zu einem Design-Wettbewerb für Schüler aufgerufen. Unter den mehr als 100 Einsendungen konnten die Schüler selbst abstimmen, wie ihr neues Ticket aussehen sollte. Siegerin ist die sechzehnjährige Michelle Lenk. „Das Blau habe ich gewählt, weil es so gut zu Rostock passt – der Stadt am Meer“, so die Schülerin der Ecolea in Warnemünde. Zudem prangt der Name der Hansestadt in verspielten Lettern auf der neuen Fahrkarte.

Aktuell nutzen 7901 Schüler das Ticket für den Weg zur Schule und in der Freizeit, erklärt VVW-Geschäftsführerin Andrea Doliwa. „Unser Ziel für das kommende Schuljahr liegt bei 8000 Abonnenten“, so Doliwa. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der VVW bei seinem Konzept auf familienfreundliche Angebote: Familien, die bereits zwei Schülertickets nutzen, erhalten jedes weitere kostenfrei. Von diesem Angebot haben im letzten Schuljahr etwa 230 Schüler profitiert, sagt Doliwa. „Es ist ratsam, sich bereits vor oder in den Sommerferien um das neue Ticket zu kümmern, damit es zum Start des neuen Schuljahres parat liegt“, sagt Doliwa. Oft vergäßen Eltern und Kinder die nötige Bearbeitungszeit einzukalkulieren.

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