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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 01:31 Uhr

Jobfactory : Schüler finden ihren Traumberuf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mehr als 10 000 Jugendliche aus ganz MV informieren sich in Schmarl über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

svz.de von
erstellt am 19.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Bereits früh am Morgen rückten sie an, die mit Schülern gefüllten Busse und Bahnen. Neugierige Gesichter pressten sich gestern gegen die Scheiben, als sie sich dem Fahrtziel Hanse Messe allmählich näherten.

Dort wartete die 17. Jobfactory, MVs größte Berufs- und Studienorientierungsmesse. Nach Betreten der weitläufigen Halle wurde schnell klar, dass zahlreiche Schüler und Schulen des Landes dem Angebot gefolgt waren. „Im Vorfeld haben sich 53 Klassen angemeldet“, sagt Projektleiter Klaus Riedel. Nicht ohne Grund, denn zahlreiche Schüler nutzten die Chance, Berufe auszutesten und sich über mögliche spätere Arbeitgeber zu informieren.

Neben dem Eingangsbereich lockten zunächst die Workshops mit interessanten Vorträgen und Präsentationen der Unternehmen. Marcus Röbke, 18 Jahre, aus Bad Doberan besuchte mit seinem Klassenkameraden Florian Ott, 19, den Workshop der Firma Liebherr. Da sich beide für technische Zusammenhänge begeistern, hatten sie sich vorgenommen, sich über deren Ausbildungsberufe schlau zu machen. „Besonders die breit gefächerten Entwicklungsmöglichkeiten und die internationale Ausrichtung gefallen mir“, sagt Röbke. Liebherr hat eine eigene Akademie in Rostock aufgebaut.

„Erfreutlich ist, dass sich zunehmend Frauen für technische Berufe interessieren“, so Workshopleiter Manfred Wanitschke nach seiner Präsentation. Dass die Berufswahl heute weniger stereotyp ausfällt, zeigt ebenso der Besuch am Stand der Dachdecker-Innung, vertreten von Nord Dach. Neben vielen begeisterten Jungen begrüßte Dachdeckermeister Sebastian Runz auch viele junge Frauen, die sich für das Handwerk begeisterten. Sie lernten unter anderem die Verarbeitung von Naturschieferplatten kennen. Ob medizinischer Bereich, Polizei, TV- und Hörfunk oder in der Verwaltung – es gab keine Branche, über die sich Schüler nicht informieren konnten. Doch auch neben den Ständen lockte ein abwechslungsreiches Programm. Beispielsweise sorgte der ADAC-Überschlagssimular neben dem kostenlosen Fotoshooting für Bewerbungsbilder für lange Schlangen. Das befand auch die 14-jährige Ina Aul: „Meine Fotos sind gut geworden, doch habe ich lange angestanden.“

Sportlich ging es den ganzen Tag auf der anderen Seite der Halle zu. Während sich die Jugendlichen beim Straßenfußball eher entspannt den Ball zuschossen, galt es bei den Rostocker Seawolves, im Basketball zu punkten, um begehrte Freikarten für die Heimspiele zu gewinnen. Nach dem Messebesuch stürmten die Jugendlichen voller neuer Eindrücke und mit zahlreichen Informationstüten bewaffnet wieder in die Busse und Bahnen in Richtung ihrer Heimat.

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