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22. November 2017 | 17:54 Uhr

Schüler erforschen die Gorillas

vom

svz.de von
erstellt am 06.Feb.2013 | 10:16 Uhr

Rostock | Ob genügsam, verschlafen oder aufbrausend - jeder Gorilla im Rostocker Darwineum hat besondere Eigenarten. Das haben die Schülerinnen Antonia Arlt (16) und Caroline Steckel (16) bei der Winter-Akademie im Zoo festgestellt. Die beiden Mädchen vom Erasmus-Gymnasium beteiligten sich an einem Schülernetzwerk-Projekt. "Für jedes Tier haben wir einen Steckbrief angefertigt und Videos aufgenommen, wie sie miteinander spielen", sagt Antonia. Die Ergebnisse haben sie in eine Übersicht eingetragen, die auf der Facebook-Seite "Schülernetzwerk-Darwineum" einsehbar ist.

Auf lange Sicht soll daraus eine frei nutzbare Datenbank, gefüllt mit naturwissenschaftlichen Themen, entstehen. "Wir wollen mit unserem Projekt international nach außen strahlen", sagt Brunhilde Konradt, Verantwortliche für Schülerprojekte im Zoo. Bisher sind Kontakte zu Schülern in Riga, Jerusalem, St. Petersburg und Taschkent zustande gekommen.

Die Rostocker Gymnasiasten haben viel Zuarbeit für die Tierpfleger geleistet. Antonia und Caroline haben für sie herausgefunden, dass sich die Gorillas und Orang-Utans gut an ihre Umgebung gewöhnt haben. "Silberrücken Assumbo war anfangs leicht reizbar, ist nun aber tiefenentspannt", so Caroline. Das zweite Männchen Gorgo sei generell leicht reizbar. Und da es Töchterchen Zola etwas zu bunt trieb, ist sie vor einer Woche in Assumbos Gruppe gewechselt.

Eine zweite Schülergruppe befasste sich mit dem Korallenriff. Sie verglichen die Qualität des Salzwassers, um Aufschluss darüber zu geben, wie oft es ausgetauscht werden muss, damit die Korallen dauerhaft am Leben bleiben. Eine dritte Gruppe dokumentierte die Artenvielfalt der Buntbarsche. "Mittlerweile kennen sie fast jede Unterart mit lateinischem Namen", so Konradt.

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