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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 22:28 Uhr

Rostocker Heide : Schüler begrünen den Wald neu

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pflanzaktion mit 2000 Bäumen

Ärmel hochkrempeln und los geht’s. 51 Schüler der integrierten Gesamtschule Greenhouse School in Graal-Müritz haben gestern in der Rostocker Heide 2000 Bäume gepflanzt. Mit dieser Aktion wollten die Fünft-, Sechst- und Achtklässler tatkräftig dabei helfen, das Orkan geschädigte Waldgebiet wieder zu begrünen. „Im Januar 2015 haben Elon und Felix hier eingeschlagen“, erinnert sich Revierförster Stefan Schlüter. Insgesamt sechs Hektar Wald waren in einer Nacht zerstört. „Was die Schüler hier heute machen, ist eine Investition in die ferne Zukunft“, so Schlüter. 500 Winterlinden und 1500 Traubeneichen wurden auf dem vom Forstamt vorbereiteten, anderthalb Hektar großen Areal in die Erde gebracht. „Perspektivisch sollen die Bäume dann auch noch in 250 bis 300 Jahren stehen“, sagt der Revierförster.

„Ich finde das hier cool und habe mich schon auf den Tag gefreut“, sagt der zwölfjährige Johannes Finckenstein, der zusammen mit seinen Mitschülern Lena Schmunzler und Kevin Remus zu Spaten und Setzling greift. „Und es ist auch gar nicht schwierig“, fügt die elfjährige Lena hinzu. Etwa alle 1,5 Meter müssen die Schüler ein kleines Loch graben, sodass die Wurzeln des Setzlings mit Erde bedeckt sind. Um den neu gepflanzten Baum noch vor Fressschäden durch Tiere zu schützen, setzen die Kinder abschließend eine so genannte Wuchshülle um den Setzling, der dann hoffentlich anwachsen und gedeihen wird. „Von der Aktion haben wir durch das Forstamt erfahren“, erzählt Biologielehrer Paul Konrad, der mit seinen Schülern ursprünglich einen pädagogischen Wandertag geplant hatte. „Das hier ist zugleich eine gute Berufsorientierung für die Schüler. Heute können sie alles kennenlernen, was mit der Forstarbeit zu tun hat“, so Konrad.

Gesponsert wurde die Aktion von Xyladecor. Rund 12 000 Euro investierte das Unternehmen in die Aufforstung.

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