Schrott finanziert das Ferienlager

Hand in Hand bei der Schrottsammlung: André Aulerich, Nico Müller, Martin Krack (oben, v. l.),   Marcel Kuhz, André Krensch, Arne Kayser, Jonas Dombröck, Sebastian Krentsch, Sybille Markart, Kevin Schulz, Eik Wiersbitzki und Peter Sell   (unten, v. l.) mikl
Hand in Hand bei der Schrottsammlung: André Aulerich, Nico Müller, Martin Krack (oben, v. l.), Marcel Kuhz, André Krensch, Arne Kayser, Jonas Dombröck, Sebastian Krentsch, Sybille Markart, Kevin Schulz, Eik Wiersbitzki und Peter Sell (unten, v. l.) mikl

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21. Oktober 2013, 09:24 Uhr

Mönchhagen | Die Jugendfeuerwehr Mönchhagen hat am Sonnabend die dritte Schrott- und Metall-Sammelaktion durchgeführt. Einmal jährlich werden die Anwohner von Mönchhagen und Häschendorf kostenlos und ohne wenig Aufwand auf diesem Weg alte Badewannen, Wäscheständer, Fahrräder, Kinderwagen, den ausgedienten Grill oder Kleinkram aus Metall los. Und die Jugendwehr freut’s - denn sie kann den Schrott zu Geld machen und damit ihre Haushaltskasse aufbessern.

Erlös soll auch eine neueKletterwand ermöglichen

Per Flyer, Homepage oder Mundpropaganda wurden die Anwohner rechtzeitig informiert. Die Organisation übernahmen die Jugendlichen selbst. Mit 16 freiwilligen Feuerwehr-Mitgliedern aller Altersgruppen und zwei Transportern konnten am Sonnabend insgesamt 40 Kubikmeter Metallgegenstände gesammelt werden. ,,Es ist wieder einiges zusammengekommen und wir möchten uns bei allen Einwohnern herzlich bedanken", sagt die Ausbilderin der Jugendwehr, Julia Schröder, die sich über den randvollen Container freute.

Der wurde vom Schrotthändler bereitgestellt und wird in den nächsten Tagen wieder abgeholt. Nach dem Wiegen klingelt dann endlich die Kasse. Die Feuerwehr rechnet in etwa mit 800 Euro Erlös, wovon das Ferienlager für die Kinder finanziert werden soll. ,,Hier und da sind auch noch diverse Anschaffungen nötig", so Julia Schröder. Eine neue Kletterwand steht bereits auf der Einkaufsliste der Jugendwehr.

Zwei Feuerwehr-Kameraden der Erwachsenen-Gruppe durchsuchten das Sammelgut nach Edelmetallen und zerkleinerten mit entsprechenden Handwerksgeräten sperrige Gegenstände. ,,In diesem Jahr hatten wir einiges an landwirtschaftlichen Großgeräten zu bewältigen", sagt Kay Müller. Auch hier waren die älteren Wehrmit-glieder unentbehrlich und griffen den Jugendlichen unter die Arme. Mancher Gegenstand aus vorsintflutlichen Zeiten sorgte nebenbei für Belustigung am Fundort. Die ganze Aktion dauerte fünf Stunden - und 56 Hotdogs lieferten in der 30-minütigen Mittagspause die nötige Energie für manchen Kraftakt am Straßenrand.

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