Standesamt : Schöner heiraten in Rostock

Die Leiterin des Standesamtes, Silvia Jühlke, und ihre Kollegen trauen im großen Raum mit maritimem Charme.  Fotos: Geos
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Die Leiterin des Standesamtes, Silvia Jühlke, und ihre Kollegen trauen im großen Raum mit maritimem Charme. Fotos: Geos

Die Eheschließungsräume im Kerkhoffhaus sind renoviert. Hier und an immer mehr alternativen Orten trauen sich die Hansestädter.

svz.de von
02. März 2014, 06:00 Uhr

Die Hochzeitssaison steht vor der Tür. Viele Paare sind mitten in den Vorbereitungen und reservieren sich ihren Termin beim Standesamt. Die Umbauarbeiten in dem Sitz des Amtes – im Kerkhoffhaus hinter dem Rathaus – sind weit vorangeschritten. Das Wichtigste für die potenziellen Brautleute ist passiert: Die Eheschließungsräume sind fertig.

Die Arbeiten begannen im Oktober. Für die Zeit bis Dezember mussten die Brautpaare auf einen Raum in dem gläsernen Rathausanbau ausweichen – keine gute Lösung, findet Gabriele Schuhr (62), die als Angehörige in der Zeit bei der Trauung ihres Sohnes war. Der eigentliche Sitzungsraum im Rathausanbau habe auch eben das Flair eines solchen. Nun ist es damit aber vorbei. „Der große Eheschließungsraum ist jetzt völlig erneuert“, sagt die Leiterin des Rostocker Standesamtes, Silvia Jühlke, und er befindet sich wie gehabt im traditionsreichen Kerkhoffhaus aus dem 15. Jahrhundert. Er wurde Anfang des Jahres fertig und ist „ein bisschen maritim im Flair“, in Weiß und Blau gehalten und weiß getäfelt, mit einer edlen Tapete, so die Standesbeamtin. Er ist für 30 Gäste ausgelegt, der kleinere Raum für 18 Gäste. Dieser wurde Mitte Dezember fertig. „Dort blieb das nostalgische Flair. Das Holz wurde aufgearbeitet“, sagt Jühlke. Für beide Räume wurde in die Technik investiert. Die Musikanlagen seien veraltet gewesen, jetzt sind sie im großen Raum sogar in die Wand eingelassen.

Der Raum im Rathausanbau soll aber trotzdem weiter genutzt werden. Er wurde hergerichtet – und zwar für barrierefreie Trauungen, die in den anderen Räumen nicht möglich sind. Er ist für 20 Gäste ausgelegt. In Zukunft soll noch das Foyer des Kerkhoffhauses erneuert werden. Wann genau, stünde noch nicht fest.

Trauungen sind nicht nur am Sitz des Standesamtes, sondern auch in der Yachthafenresidenz Hohe Düne, der Vogtei in Warnemünde, der Villa Papendorf und neuerdings auch im Sportforum sowie im Warnemünder Kurhaus möglich. Die Yachthafenresidenz, darauf weist Silvia Jülke hin, könne aber aus organisatorischen Gründen nur begrenzt Termine anbieten.

Heiratswillige können sich schon mit dem September des Vorjahres für das kommende Jahr vormerken lassen. Den eigentlichen Antrag können sie allerdings erst sechs Monate vor dem Termin stellen, aber auch später. „Wir kommen den Leuten schon weit entgegen“, sagt die Standesbeamtin. Immer wieder gebe es so auch mal eine Blitzhochzeit. Wenn gerade Sprechtag sei, alle Unterlagen, ein Raum und vor allem ein Standesbeamter da seien, stünde dem nichts im Wege. Derzeit gibt es in Rostock acht bestellte Standesbeamtinnen und seit Februar auch einen männlichen Kollegen in dieser Position.

Auf der Online-Präsenz des Standesamtes können Paare mögliche Termine an den genannten Orten und deren Verfügbarkeit einsehen.

Kontakt: Telefon 0381/381 14 70 und 0381/381 14 71, Im Internet: www.rostock.de/standesamt/‎


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