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19. Oktober 2017 | 02:10 Uhr

Schnellboote erhalten höchste Ehre

vom

svz.de von
erstellt am 10.Dez.2012 | 07:59 Uhr

Warnemünde | Dem 7. Schnellbootgeschwader ist gestern das Fahnenband des Landes Mecklenburg-Vorpommern verliehen worden. Diese höchste Ehrung, die einem Militärverband erwiesen werden kann, nahm Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) vor. Er würdigte damit die herausragenden Leistungen des Schnellbootgeschwaders. Es wurde 1991 gegründet und verlegte 1995 seinen Sitz von Kiel nach Rostock. "Das ist ein schönes Beispiel für das militärische Zusammenwachsen von Ost und West", sagte Sellering in seiner Ansprache. Dabei strich er auch den Vorteil für die Region heraus, dass das Marinekommando und der Inspekteur der Marine ihren Sitz in Rostock genommen haben. "Die Menschen fühlen sich sehr mit der Marine verbunden", sagt er. 60 Prozent der Leute stammen aus der Region, 40 Prozent sind hier geboren.

Die Fahnenabordnung für den Festakt bestand aus drei Soldaten. Oberleutnant Sören Dehnbostel, Oberbootsmann Mario Ackermann als Fahnenträger und Oberleutnant Marcel Niggemann übernahmen diese Aufgabe während der Zeremonie, bei der das Landespolizei-Orchester aus Mecklenburg-Vorpommern musizierte. Für das Schnellbootgeschwader ist es bereits das zweite Fahnenband, welches seine Dienstflagge schmückt. 1987 hatte das Geschwader vom Innenminister Schleswig-Holsteins das erste Fahnenband erhalten. Bis zum Umzug 1995 nach Warnemünde war das Geschwader 34 Jahre lang in Kiel stationiert. Bei der Gründung bestand es noch aus zehn Schnellbooten, heute sind es acht Schiffe. Seit vergangenem Jahr ist Fregattenkapitän Christian Meyer der Kommandeur des Geschwaders, das bereits seit 2006 an der Operation United Nations Interim Force of Lebanon (Unifil) teilnimmt. Ziel dieses Einsatzes ist es, die Seewege im östlichen Mittelmeer zu überwachen, um den Waffenschmuggel in den Libanon zu unterbinden. Außerdem sind die deutschen Soldaten an der Ausbildung der libanesischen Seestreitkräfte beteiligt.

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