Schluss mit wildem Parken an der Nikolaikirche

svz.de von
29. März 2013, 05:37 Uhr

Rostock | Eine der letzten unsanierten Flächen in Rostocks Östlicher Altstadt soll jetzt verschwinden. Am Wendländer Schilde sollen nach dem Osterwochenende die Bagger rollen. Die Zeiten des wilden Parkens am Fuße der Niko laikirche sind damit vorbei.

Wie die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) mitteilt, soll zunächst auf dem dreieckigen Platz die Baustelle eingerichtet werden. In der Grubenstraße, Mühlenstraße und Am Bagehl beginnen dann die Straßenbauarbeiten. Sie sollen bis zum Herbst des kommenden Jahres dauern. Denn neben dem Pflaster sollen auch die gesamten Trink-, Regen- und Schmutzwasserleitungen in dem Bereich erneuert werden. Bei der denkmalgerechten Sanierung der Straßen rund um den Platz soll das vorhandene Pflaster wieder eingebaut werden und durch ebene Granitsteine ergänzt werden. So werden die Straßen leiser und auch für Radfahrer leichter zu befahren sein. Die innen liegende Platzfläche wird komplett neu gestaltet. Mit kleinen Mauern an den Außenkanten der ehemaligen Bebauung sollen zwei Aufenthaltsbereiche eingefasst werden. Sie sollen zum Sitzen und Spielen einladen. Für Grün sorgen neue Bäume und wilder Wein. Der Platz in der Mitte wird gepflastert und als öffentlicher Parkplatz für die Bewohner der umliegenden Wohnquartiere hergerichtet. Auch rundherum sollen Autos weiter parallel zur Straße parken können. Die historischen Gehwege erhalten den typischen rot-blau-bunten Altstadtklinker. Straßen, Gehwege und Freiflächen bis zum Nordeingang der Nikolaikirche werden mit geschnittenem Pflaster und abgesenkten Bordsteinen barrierefrei.

Die Häuser in der Mitte des heutigen Platzes sind im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Platz weitgehend sich selbst überlassen und vor allem zum wilden Parken genutzt.

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