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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 03:02 Uhr

Warnemünde : Schluss mit dem dreisten Wildparken

vom

Hansestadt lässt in dieser Woche in der Parkstraße 236 Poller setzen

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 16:00 Uhr

In diesen Tagen wird mit einer Baumaßnahme der Schlussstrich unter das leidige Kapitel Wildparkerei in der Parkstraße gezogen. Seit gestern setzt die Firma A + T aus Wardow im Auftrag  der Hansestadt 236 Poller, die das Wildparken verhindern sollen. 

„Der besonders enge Abschnitt mit der geschützten Kastanienallee zwischen Sportplatz und Neuer Friedhof Warnemünde wird endlich gegen verkehrswidriges Zuparken des unversiegelten Baumstreifens gesichert“, sagt Bausenator Holger Matthäus (Grüne). Rostocks Bausenator hatte bereits  vor einer Weile angekündigt, hier  möglichst schnell handeln zu wollen.  „Das zu oft missachtete Halteverbotsschild wird mit dem Abpollern des benachbarten Weges baulich unterstützt. Damit kann eine vielfach ausgesprochene Forderung des Ortsbeirates umgesetzt werden“, ergänzt er.

Auch im Hinblick auf den Baumschutz war die Maßnahme notwendig, zumal sich an diesem Straßenende Fußgänger und Radfahrer die schmale Fläche teilen müssen. Auch der Straßenraum selbst ist in diesem Bereich  besonders schmal. Und dennoch nimmt besonders im  Sommer die Dreistigkeit  zu. „Ich bin froh, dass die  latente Gefahr, die durch Falschparker in der Parkstraße besteht, durch die Poller beseitigt wird“, sagt Ortsbeiratsvorsitzender Alexander Prechtel (CDU).  Prechtel betont: „Ein Glück, dass es in der Vergangenheit nicht zu Unfällen gekommen ist, beispielsweise durch Kinder, die zwischen den rechtswidrig parkenden Autos auf die enge Straße gelaufen sind“.  Warnemündes Beiratsvorsitzender ergänzt dazu: „Natürlich brauchen wir zusätzlichen Parkraum, dieses Defizit muss zeitnah gelöst werden. Aber das konnte und kann kein Freibrief sein, dass die Stadt tatenlos zusieht, wie jeder parkt, wo gerade ein Platz frei ist“, sagt er.

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