Schlaflose Nacht: Kleingärnter findet vermeintliche Granate beim Umgraben

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15. Mai 2012, 08:00 Uhr

Lichtenhagen | Große Aufregung in der Kleingartenanlage Wiesengrund: Deren Mitglied Karl-Heinz Oldenburg hat die Polizei gestern über einen Granatenfund informiert. Die Beamten rückten daraufhin zu seiner Parzelle aus und forderten zur Unterstützung den Munitions- und Bergungsdienst an.

Am frühen Montagabend gräbt Karl-Heinz Oldenburg den Boden in seinem Tomatengewächshaus um und stößt dabei auf einen merkwürdigen Gegenstand. Mit bloßen Händen buddelt er ihn aus. Als er das Stück Metall in Händen hält, meint er eine Granate zu erkennen. Trotzdem kümmert sich der 61-Jährige nicht weiter darum und fährt am Abend nach Hause. Er ist der Meinung, dass von der Granate keine Gefahr ausgeht.

Doch seine Frau ist anderer Auffassung und gibt keine Ruhe. Nach einer schlaflosen Nacht für die beiden bringt Oldenburgs Frau ihn schließlich dazu, am Morgen die Polizei zu rufen. Gegen 9.30 Uhr machen sich zwei Beamte auf den Weg in die Parzelle des Kleingärtners und zeigen sich beeindruckt von dem Fund. Sie vergleichen den Gegenstand in Oldenburgs Garten mit verschiedenen Abbildungen von Granaten und kommen zu dem Schluss, dass es sich um eine Gewehrgranate handeln könnte. Während die beiden Beamten den Munitions- und Bergungsdienst aus Mirow an der Mecklenburgischen Seenplatte anfordern, stellen Oldenburg und die Polizisten Mutmaßungen an, wo die Granate herkommen könnte.

Der mittlerweile eingetroffene Munitions- und Bergungsdienst untersucht das Fundstück und stellt einige Stunden später fest, dass von diesem Stück Metall keine Gefahr ausgeht. Es handelt sich lediglich um ungefährliches Eisen.

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