Bauprojekt in Markgrafenheide : Schicker wohnen an gleichem Ort

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Mit dem Entkernen des ersten Gebäudes ist der Startschuss für eine Aufwertung des Quartiers Albin-Köbis-Straße gefallen.

svz.de von
21. März 2016, 05:00 Uhr

Die Spannung steigt in der Markgrafenheider Albin-Köbis-Straße. Bei der Nummer 10 haben die Arbeiten bereits begonnen. Im Auftrag der Wiro wird das Gebäude entkernt. Nach den Abbrucharbeiten starten im Mai die Rohbauarbeiten. Die Wiro verändert und optimiert die Grundrisse, die Wohnungen erhalten moderne Bäder. Zugunsten der Wohnfläche hat Architekt Achim Mansfeld auf die großen Treppenhäuser verzichtet. Die Wohnungen sind später über so genannte Laubengänge erreichbar. Und was ein entscheidender Vorteil des Vorhabens ist: „Aus elf Wohnungen entstehen 24“, sagt Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Die Zwei- und Dreiraumwohnungen bekommen Balkone, sie sind barrierefrei und über einen Aufzug erreichbar. „Voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres können die Mieter wieder einziehen“, sagt Klehn.

Zu denen, die bereits vorübergehend in eine andere Wohnung ziehen mussten, gehören Ortsbeiratsvorsitzender Jürgen Dudek (Rostocker Bund) und seine Lebensgefährtin Hannelore Gührke. „Auch gerade für die Hilfe beim Umzug gebührt der Wiro ein großes Lob, es hat alles ganz prima geklappt“, bescheinigt Dudek. „Das war ein wunderbares Zusammenarbeiten“, ergänzt er. Mit ihrer derzeitigen Wohnung ein paar Häuser weiter sind die beiden sehr zufrieden. Überhaupt freuen sich die Betroffenen, dass die Wiro hier die Grundrisse optimiert und so ein großes Vorhaben schultert, bei dem noch weitere Wohnungen gewonnen werden. Denn der Bedarf an Wohnraum ist im Heideort groß. Es sei auch taktisch klug gewesen, dass die Wiro nach anfänglicher Skepsis mit diesem Vorhaben sehr transparent umgeht. Inzwischen sind fast alle angetan von dem Vorhaben, auch das Misstrauen ist verschwunden. Denn die Wiro hatte den Bestandsmietern zugesagt, dass sie eine niedrigere Miete bekommen als Leute, die später neu einziehen. Gerade dieser Punkt hat bei den Bewohnern Druck aus dem emotionalen Kessel genommen. Es wird von den Einwohnern und dem Ortsbeirat wohlwollend registriert, dass Ute Fritz von der Wiro immer zu den Ortsbeiratssitzungen kommt, um gut informiert zu sein.

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