Benefiz : Scheine für den guten Zweck

Die Teilnehmer der 20. Hansetour Sonnenschein sind stolz auf ihre Leistung.
Die Teilnehmer der 20. Hansetour Sonnenschein sind stolz auf ihre Leistung.

Die Teilnehmer der 20. Hansetour Sonnenschein können 12 000 Euro sammeln

svz.de von
15. August 2016, 12:00 Uhr

509 Kilometer in vier Tagen – das ist die Streckenbilanz der Radler, die an der diesjährigen Hansetour Sonnenschein teilnahmen. Im Gepäck hatten die Hobbysportler eine Spendensumme von 12  000 Euro, die dem Projekt Mike Möwenherz zugute kommen. Das Team übernimmt die palliative Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Neben der eigentlichen Tour gingen im Verlaufe eines Jahres noch weitere Spenden beim Förderverein der Hansetour ein, sodass der Vorsitzende Helmut Rohde eine Gesamtsumme von 250  000 Euro verkünden konnte. Gemeinsam mit den Besuchern der 26. Hanse Sail feierten Organisatoren und Fahrradfahrer ihre 20. Benefiztour.

„Vergangenes Jahr hatten wir die heißeste, dieses Jahr war es die kälteste Tour“, sagt Rohde. Besonders der Anfang der Tour gestaltete sich kräftezehrend. Doch vom Wetter ließen sich die Teilnehmer nicht unterkriegen. Während ihrer Tour traten die Radler immer wieder an Autofahrer heran, um eine Spende für das Projekt zu erbitten. Iris Turlach ergatterte während der Tour den ersten 100-Euro-Schein. „Seitdem nennen wir sie Schein-Iris“, erklärte Teilnehmer Frank Claus. Wenn Spender tief in die Tasche griffen, gingen stets Rufe durch die Reihen der Fahrradfahrer. „Bald hörten wir nichts anderes mehr als Schein, Schein, Schein“, erzählt Claus.

Die Freude der Teilnehmer fand ihren Anklang auch bei dem Schirmherren der Veranstaltung. Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), verteilte viel Lob an die Radler. Dabei richtete er insbesondere seinen Dank an die Leistung Rohdes. „Drei Ehrenamtler werden von mir jedes Jahr ausgezeichnet. Den Landesorden hat Rohde hoch verdient erhalten.“ Doch der langjährige Leiter tritt von seinem Posten zurück. IHK-Präsident in Rostock, Claus Ruhe Madsen, übernimmt in Zukunft das organisatorische Zepter. „Wir möchten das Konzept etwas ändern, um neue Anreize für die Teilnehmer zu schaffen.“

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