landstrom : Saubere Energie für Schiffe und Häfen

Zu Besuch am Neuen Strom: Kundenmanager Christian Becker (l.), Technischer Leiter Frank Simon von der Barge „Hummel“
Zu Besuch am Neuen Strom: Kundenmanager Christian Becker (l.), Technischer Leiter Frank Simon von der Barge „Hummel“

LNG Hybrid Barge „Hummel“ funktioniert wie ein schwimmendes Kraftwerk

svz.de von
16. Oktober 2015, 12:00 Uhr

Der Wunsch nach Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen ist in Warnemünde enorm groß. Denn das bedeutet, dass es eine verbesserte Luftqualität und keine Rußpartikel mehr geben würde. Mit dem Besuch der LNG (Liquefied Natural Gas) Hybrid Barge „Hummel“ am Neuen Strom stellt das Unternehmen Becker Marine Systems diese umweltfreundliche Innovation vor. „Im Hamburger Hafen hat es schon zwölf Mal die ,Aidasol’ beliefert“, sagt Kundenmanager Christian Becker. Die von dem Hamburger Unternehmen entwickelte Barge funktioniert wie ein schwimmendes Kraftwerk, das über einen mit 15 Tonnen LNG gefüllten Gascontainer Strom erzeugt und an das jeweilige Schiff übergibt. Laut Becker Systems gibt die LNG Hybrid Barge im Vergleich zu herkömmlichem Marienediesel mit 0,1 Prozent Schwefelanteil keine Schwefeloxide und Rußpartikel mehr ab. Auch die Emission von Stickoxiden und der Ausstoß von Kohlendioxid verringert sich. „Bereits nach den ersten Einsatzmonaten gilt die Barge als eine der saubersten Möglichkeiten zur Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen“, sagt Dirk Lehmann, Geschäftsführer von Becker Marine Systems. Die Barge ist in Hamburg als Pilotprojekt an den Start gegangen. Öffentliche Führungen sind beim Besuch in Warnemünde nicht vorgesehen.

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