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neujahrsempfang : Sanitzer erwarten ein spannendes Jahr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

120 Vertreter von Gemeinde und Bundeswehr blicken auf 2014 voraus

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Auf die Eröffnung des Büfetts mussten die rund 120 Gäste der Sanitzer Neujahrsgespräche am Sonnabend ein bisschen warten. Schließlich hatten die Gastgeber von der Gemeinde Sanitz und der im Ort stationierten Flugabwehrraketengruppe (Flarag) 21 umfangreiche Bilanzen vorzuweisen.

So zählte Bürgervorsteher Thomas Möller noch einmal die größten Vorhaben innerhalb der Gemeinde auf, die von der aktuellen Gemeindevertretung umgesetzt wurden – ob der Grundschul-Ersatzneubau, das mittlerweile achte Sanitzer Wohngebiet Am Erlenhain, der Verkauf des Groß Lüsewitzer Schlosses oder die Bahnhofs-Sanierung. Viel zu tun gebe es aber auch in Zukunft. „Deshalb appelliere ich besonders an die jüngeren Semester, dass sie sich einbringen und aktiv mitgestalten“, sagte er mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl, bei der einige der 17 gewählten Vertreter nicht wieder antreten würden.

Dabei brauche es für dieses Ehrenamt nur „gesunden Menschenverstand und Engagement“, wie Thomas Möller sagte. Dafür, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung weiter so gut klappt, wolle auch er selbst sorgen, ergänzte Bürgermeister Joachim Hünecke (FDP).

Oberstleutnant Carsten Bockstette vertrat Kommandeur Dirk Weber, der per Videobotschaft aus dem türkischen Kahramanmaras die besten Grüße und Wünsche fürs neue Jahr übermittelte. Seit Anfang Januar ist er dort mit dem vierten Einsatzkontingent der Patriot-Staffel innerhalb einer Nato-Mission zum Schutz der Türkei vor Angriffen aus Syrien stationiert. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 229 Soldaten und damit 55 Prozent der Kräfte des Sanitzer Verbandes in dieser Mission unterwegs. Auch bei der Bereitstellung von Folgekontingenten für die Türkei würden die Sanitzer wieder in der Pflicht sein, kündigte Dirk Webers Stellvertreter Carsten Bockstette an. Die Entscheidung, ob und wie lange die Mission verlängert wird, soll Ende Januar der Bundestag treffen.

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