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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 09:40 Uhr

Empfang : Sanitz blickt auf ein turbulentes Jahr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rund 160 Vertreter aus Gemeinde und Bundeswehr lassen 2014 Revue passieren und schauen auf die nächsten zwölf Monate

von
erstellt am 19.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Das Jahr 2015 ist zwar schon ein paar Wochen alt, dennoch haben die Gemeinde Sanitz und die dort stationierte Flugabwehrraketengruppe (Flarag) 21 die Neujahrsgespräche am vergangenen Wochenende zum Anlass genommen, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick auf kommende Aufgaben zu werfen.

So bedankte sich Bürgervorsteher Dirk Möller stellvertretend bei Barbara Kirchhainer, Bianca Bretsch, Dorothea Voß, Martina Frahm und Gerd Gurol, die das Netzwerk Neue Nachbarn ins Leben riefen und damit den in Groß Lüsewitz untergebrachten Asylbewerbern die Integration erheblich erleichtern. Auch zählte Möller mit der Bebauung des Wohngebietes Kauhirtsbarg, dem Erweiterungsneubau der Grundschule und nicht zuletzt den Kommunalwahlen im Mai 2014 die größten Ereignisse der Gemeinde in den zurückliegenden zwölf Monaten auf. „Ich freue mich besonders, dass wir sechs neue Gemeindevertreter begrüßen konnten, die nicht nur den Altersschnitt positiv beeinflussen“, betonte der Bürgervorsteher vor rund 160 Vertretern aus Gemeinde und Bundeswehr.

Das Ehrenamt würdigte auch Bürgermeister Joachim Hünecke (FDP), der gemeinsam mit Thomas Möller verdienstvolle Sanitzer Bürger auszeichnete. Ingrid Birkhahn (62), die sich seit Jahren für die Senioren des Ortes engagiert, sowie Astrid Burkhard (65), Chefin des Vereins Freundeskreis Friedrich von Flotow, durften sich in das goldene Buch eintragen.

Seinen Dank sprach auch Oberstleutnant Dirk Weber, Kommandeur der Flarag-Gruppe, aus. Im vergangenen Jahr noch per Videobotschaft aus dem türkischen Kahramanmaras zugeschaltet, dachte der 43-Jährige vor allem an jene 29 Soldaten, die sogar Weihnachten und Silvester im Auslandseinsatz weilten. „Ohne die Unterstützung der Familien und Kinder wäre diese Belastung gar nicht möglich“, so der Kommandeur. Auch im dritten Jahr der Mission werden im Februar wieder rund 100 Männer und Frauen der Flarag-Gruppe die türkische Stadt vor Luftangriffen aus Syrien schützen. „Eingreifen mussten wir bisher zum Glück noch nicht“, betont Möller.

Gespannt schauen der Oberstleutnant und seine Kollegen 2015 auch nach Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird dort eine auch für Sanitz bedeutungsvolle Entscheidung über die zukünftigen Waffensysteme der Bundeswehr treffen.

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