Warnemünde : Sanierte Treppe verbindet Strand und Küstenwald

Sind froh, dass die Treppe endlich fertig und wieder begehbar ist: Tourismusdirektor Matthias Fromm und Marketing-Leiterin Beate Hlawa.
Sind froh, dass die Treppe endlich fertig und wieder begehbar ist: Tourismusdirektor Matthias Fromm und Marketing-Leiterin Beate Hlawa.

25 000 Euro hat Tourismuszentrale in die Erneuerung gesteckt. Urlauber, Einheimische und Hoteliers sind froh

svz.de von
20. November 2015, 19:10 Uhr

Die Urlauber und Einheimischen freuen sich: Am Strandaufgang 38 ist die Treppe saniert und mit einem stabilen Geländer versehen worden. Der Aufgang zwischen Strand und Küstenwald war einige Monate gesperrt. Das Rostocker Büro ISB Grüttmöller hatte im Auftrag der Tourismuszentrale ein entsprechendes Gutachten als Grundlage für weitere Maßnahmen angefertigt. „Ziel war eine langfristige Festigung und der Erhalt der Treppe“, sagt Tourismusdirektor Mattias Fromm.

25 000 Euro sind in die Sanierung geflossen, die Mittel stammen aus der Kurabgabe. „So wurden Entwässerungsrohre zum gezielten Ablauf des Niederschlagswassers eingebaut, die Unterspülung wieder aufgefüllt und die Treppenstufen zur Stabilisierung wie mit einem Korsett aus Stein und Sand verfestigt“, erklärt Fromm. „Wir sind froh über die sanierte Treppe“, sagt Hotelier Alexander Soyk vom Landidyll Hotel Ostseeland. „Sie dient gleichzeitig der Erlebbarkeit von Strand und Küstenwald, ist aber auch ein Rettungsweg“, so Soyk. Gestern war es auch zu sehen, dass das Wasser bis direkt an die Treppe gespült wird. Der Hotelier betont gleichzeitig, dass es wichtig wäre, an diesem Areal Stolteraa auch dem Küstenschutz wieder eine größere Bedeutung beizumessen. Zudem sollte hier über Bunen nachgedacht werden, um dem Abtragen von Sand vorzubeugen. „Seit der Küstenschutz hier eingestellt worden ist, ging die Küste immer weiter zurück“, vergleicht der Hotelier aus Diedrichshagen. „Hierzu werden wir auch noch mal Gespräche mit dem Staluum führen müssen“, kündigt Fromm an.

Die Schilder, die auf die Lebensgefahr durch Abbrüche von der Steilküste hinweisen, werden bewusst stehen gelassen. „Da müssen wir weiterhin warnen“, sagt der Tourismus-Direktor der Stadt.

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