FC Hansa Rostock : Ruprecht freut sich auf Osnabrück

In den nächsten zwei, maximal drei Wochen will Steven Ruprecht (links, hier gegen den Ex-Rostocker Marc Stein, der jetzt für die Stuttgarter Kickers spielt) mit dem FC Hansa den Liga-Verbleib perfekt machen und die Diskussionen um den Fast-Klassenerhalt verstummen lassen.
In den nächsten zwei, maximal drei Wochen will Steven Ruprecht (links, hier gegen den Ex-Rostocker Marc Stein, der jetzt für die Stuttgarter Kickers spielt) mit dem FC Hansa den Liga-Verbleib perfekt machen und die Diskussionen um den Fast-Klassenerhalt verstummen lassen.

Mit einem Sieg in der Osnatel-Arena könnte der FCH sogar nach Punkten zum Kontrahenten aufschließen.

svz.de von
30. April 2015, 08:00 Uhr

In Osnabrück will der FC Hansa am Sonntag den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga unternehmen. Mit einem Sieg in der Osnatel-Arena könnte der FCH sogar nach Punkten zum Kontrahenten aufschließen. Das interessiert den Rostocker Verteidiger Steven Ruprecht allerdings nur am Rande. „Das wäre ein schöner Beigeschmack, aber ist für mich nicht vorrangig wichtig. Für mich zählt, dass endlich diese Diskussionen um den Fast-Klassenerhalt aufhören und wir punktetechnisch in den nächsten zwei, maximal drei Wochen den Liga-Verbleib festmachen. Wenn wir vielleicht am Ende noch ein oder zwei Plätze gutmachen, dann ist das schön, aber ich denke, wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Aus einfachem Grund: Vor nicht einmal knapp vier Monaten standen wir hier und jeder hätte es sofort unterschrieben, wenn wir am Saisonende auch nur einen Platz vor dem Abstieg stehen würden. Jetzt reden wir davon, ob wir Ränge gutmachen. Am Ende sollten wir froh sein, wenn wir die Klasse halten.“

Der Abwehrmann freut sich auf die Aufgabe in Osnabrück. „Das sind wirklich Spiele, denen man entgegenfiebert. Osnabrück hat immer eine tolle Kulisse. Ich glaube, auch von uns werden wieder reichlich Fans mitkommen. Das sind die Partien, weshalb man jeden Tag aufsteht und zum Training kommt. Die Vorfreude ist in jedem Fall da“, erklärt Ruprecht, der aber auch eine Menge Arbeit erwartet: „Es wird eine schwere Aufgabe. Osnabrück hatte sich im Winter bestimmt mehr ausgerechnet. Jetzt wollen sie ihre letzten Heimspiele sicher mit Erfolgen abschließen. Von dem her denke ich schon, dass uns ein hartes Spiel erwartet. Eher kämpferisch, also ein bisschen anders als Dortmund II, die fußballerisch einen Tick besser sind. Es wird ein kampfbetontes Spiel auf uns zukommen. Das müssen wir annehmen, dann sind wir nicht chancenlos.“

Aufgrund der positiven Serie in 2015 mit 24 Punkten aus zwölf Partien verspürt Ruprecht die nötige Portion Sebstvertrauen in der Mannschaft, die benötigt wird, um in Niedersachsen bestehen zu können. „Es ist natürlich ein super Gefühl, wenn man weiß, man ist als Mannschaft gefestigt und lässt sich von nichts umwerfen. Die gegnerischen Teams brauchen schon einen richtig guten Tag, um uns zu schlagen. Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen und werden dann gucken, wo wir stehen. Das wichtigste Ziel bleibt aber nach wie vor der Klassenerhalt. Wenn wir den punktetechnisch geschafft haben, dann gibt es auch Grund zu feiern“, sagt Steven Ruprecht.

Heute trainieren die Profis um 10 Uhr. Morgen findet die einzige Einheit des Tages um 11 Uhr statt.

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