Natur : Rund 400 neue Bäume für Rostock

Fünf Sommerlinden wie dieser mehrere Jahre alter Baum werden als Ersatz für Fällungen entlang der Straße Zum Laakkanal gepflanzt.
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Fünf Sommerlinden wie dieser mehrere Jahre alter Baum werden als Ersatz für Fällungen entlang der Straße Zum Laakkanal gepflanzt.

Amt für Stadtgrün ist bei der Frühjahrs-Pflanzung von 117 Exemplaren. 268 Gewächse als Schutz an der Stadtautobahn Höhe Evershagen. #wirkoennenrichtig

svz.de von
10. April 2017, 12:00 Uhr

In der Hansestadt Rostock hat die Frühjahrsbaumbepflanzung begonnen. 117 Einzelbäume an 40 Standorten werden im gesamten Stadtgebiet gepflanzt. So teilt es das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege mit. Darüber hinaus würden 268 Jungbäume als Schutzpflanzung an der Stadtautobahn Höhe Evershagen in den Boden gebracht.

„Durch die Baumpflanzungen wird gewährleistet, dass der Verlust an wertvoller Baumsubstanz, den die Hansestadt alljährlich durch notwendige Fällungen aus unterschiedlichsten Gründen wie Krankheiten, mangelnde Verkehrssicherheit oder baurechtliche Aspekte zu verzeichnen hat, ausgeglichen wird“, heißt es aus dem Amt.

Die Einzelbäume werden in Park- und Grünanlagen wie dem Park am Fischerdorf in Lütten Klein oder im Wohnumfeld Groß Klein oder Evershagen gepflanzt. Geplant sind auch Nachpflanzungen gefällter oder abgestorbener Straßenbäume – zum Beispiel in Warnemünde in der Alexandrinenstraße, in der Südstadt in der Schwaaner Landstraße, Stadtmitte in der Baleckestraße oder Bei der Marienkirche.

Neu- und Ergänzungspflanzungen wird es an Straßen wie der Kopernikusstraße im Hansaviertel oder dem Marienroggenweg in Toitenwinkel geben. Für die Straßenbaumpflanzungen wählt das Amt in der Regel klein- und mittelgroßkronige Straßenbaumarten wie Feld-Ahorn, Mehlbeere, Zierkirschen, Spitz- und Berg-Ahorn oder Winter-Linde. In die Parkanlagen kommen auch großkronige Parkbäume wie Platane, Stiel-Eichen, Scheinzypresse, Schwarz-Kiefer und Urweltmammutbaum. Vereinzelt pflanzt das Amt auch Nutzobstbäume. Bäume erhalten eine Dreibockverankerungen und einen Stammanstrich als Rindenschutz gegen Verdunstung und Sonneneinstrahlung. In der Nähe von Ver- und Entsorgungsleitungen werden Wurzelführungsplatten eingebaut.

Die Baumpflanzungen werden aus Haushaltsmitteln des für Nachpflanzungen an Straßen und in Parks beziehungsweise Grünanlagen gebildeten Städtischen Baumersatz, zum anderen aus dem Baumfonds der Hansestadt. Die Gelder des Fonds stammen aus Ablösebeträgen Privater für nicht ausgeführte Ersatzpflanzungen. Die Mittel werden für nicht pflichtige Pflanzungen verwendet.

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