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21. November 2017 | 11:18 Uhr

RSAG baut bis Herbst am Steintor

vom

svz.de von
erstellt am 07.Jun.2013 | 06:33 Uhr

Rostock | Wer regelmäßig die Straßenbahnen benutzt, muss sich jetzt erst mal umstellen: Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) baut am Steintor bis zum Herbst. "Es handelt sich um mehrere kleine, aber auch einige große Baumaßnahmen", sagt RSAG-Sprecherin Beate Langner.

Grund für die Baumaßnahmen sind Erneuerungen der Gleise, deren teilweise Erhöhung zugunsten der Barrierefreiheit, aber auch ein Fahrleitungsmast auf Höhe der Industrie- und Handelskammer. Dieser wurde 2005 von einer von der RSAG beauftragten Firma versehentlich in eine Regenwasserleitung gerammt, erklärt Andreas Lüdtke, Abteilungsleiter Technischer Service/Betriebsanlagen. Aufgefallen ist das im vergangenen Jahr durch Versackungen am Mast. Die etwa fünf Meter tief liegende Leitung von 1913 wird allerdings nur bei außergewöhnlich starken Regenfällen notwendig. Der Schaden wird vom 15. Juni bis zum 7. Juli behoben.

Ringbahnen befahren die City

Der Bahnsteig C wird in dieser Zeit gesperrt. Die Linien 1 und 2 aus Richtung Dierkow/ Toitenwinkel werden dann als Linksabbieger über den Hauptbahnhof geführt, die 2 weiter in den Südring und die 1 weiter über den Schröderplatz in die Doberaner Straße. Um die direkte Innenstadt, die Lange Straße, zu bedienen, werden unter der Woche bis 20 Uhr Ersatzbahnen eingesetzt, sie fahren im Acht-Minuten-Takt. Nach 20 Uhr und am Wochenende fahren zwei Ersatzbusse die Kreis-Strecke von der Zusatzhaltestelle Steinstraße, über Neuer Markt, Lange Straße, Schröderplatz, Hauptbahnhof bis Steintor. "Das Wesentliche sind diese drei Wochen, die wir vor uns haben", sagt Verkehrs- und Angebotsplaner Jens Olschewski.

Danach folgen kleinere Baumaßnahmen. Ab 1. Juli bis 4. August bekommen die Bahnsteige D und K am Steintor neue Borde. Die Haltestellen werden nur geringfügig verlegt. Mit dem Gröbsten will das Unternehmen bis zur Hanse Sail fertig sein. Zuletzt werden eine Weiche und einzelne Schienen erneuert. Betroffen sind die Bahnsteige A und B, die Fahrgäste können auf benachbarte Bahnsteige ausweichen. Ein Sperrwochenende wird aber nicht ausbleiben, so Lüdtke. In den ersten Tagen werden an den Gleisen Mitarbeiter informieren. Auch in den Bahnen wird ab 15. Juni auf die veränderte Linienführung hingewiesen.

Mit der häufig bemängelten Sicherheit auf der Steintor-Kreuzung haben die Baumaßnahmen nichts zu tun. Eine Planung dahingehend übernimmt die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS). Im Herbst könnten die Ergebnisse vorliegen.

Für die RSAG ist das Steintor kein Unfallschwerpunkt: Busse und Bahnen seien in die dortigen Unfälle nach Statistik sehr selten involviert, so Lüdtke. Inwieweit durch Planung der RGS dennoch neue Baumaßnahmen für die RSAG fällig werden, sei nicht abschätzbar.

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