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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 23:31 Uhr

Prozess : Rotspon gepanscht?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zwei Männer müssen sich wegen Verstoßes gegen das Weingesetz vor dem Amtsgericht verantworten

Zwei Männer aus der Hansestadt, die im Weingeschäft tätig sind und ihre Kunden betrogen haben sollen, stehen ab dem 23. Februar vor dem Rostocker Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft Rostock wirft den beiden 42 und 29 Jahre alten Männern einen Verstoß gegen das Weingesetz vor.

Sie sollen im Oktober 2013 eine Konditionsvereinbarung über die Lieferung von 600 Flaschen so genannten Rostocker Rotspons für die von ihnen vertretene Gesellschaft abgeschlossen haben. 276 dieser Flaschen waren nachweislich auch ausgeliefert worden – allerdings entsprachen sie nicht den Qualitätsvorgaben. Die gelieferten Flaschen sollen in mehrfacher Hinsicht irreführende Bezeichnungen und Angaben enthalten haben, die den gesetzlichen Vorgaben des Weingesetzes und diesbezüglicher EU-Verordnungen nicht entsprachen.

Laut Staatsanwaltschaft hätten die beiden Angeklagten so den Eindruck erweckt, der Wein werde entsprechend der Tradition in Fässern nach Rostock transportiert, dort bis zur Flaschenreife gelagert und unter besonderen Bedingungen abgefüllt. Das jedoch habe nicht den Tatsachen entsprochen. In dem Fall hat das Amtsgericht mehrere Verhandlungstermine angesetzt.

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