Nordex : Rote Zahlen: Neun Millionen Euro Verlust

Monteure arbeiten an Naben für Windkraftanlagen in der Montagehalle des Windanlagenbauers Nordex in Rostock. Archiv
Monteure arbeiten an Naben für Windkraftanlagen in der Montagehalle des Windanlagenbauers Nordex in Rostock. Archiv

Der Rostocker Windkraftanlagen-Hersteller Nordex hat im ersten Quartal seinen Umsatz zwar um 8,3 Prozent auf 198,3 Millionen Euro erhöht, aber durch Zinsen und Steuern ein Minus von 9 Millionen Euro erwirtschaftet.

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15. Mai 2012, 06:40 Uhr

Rostock | Der Rostocker Windkraftanlagen-Hersteller Nordex hat im ersten Quartal seinen Umsatz zwar um 8,3 Prozent auf 198,3 Millionen Euro erhöht. Gleichzeitig wurde vor Zinsen und Steuern ein Minus von 9 Millionen Euro erwirtschaftet. Als Grund dafür nannte das Unternehmen gestern die unterdurchschnittliche Auslastung und Projekte mit schwächerer Profitabilität.

Trotzdem wolle Nordex das Jahr 2012 mit einem operativen Plus abschließen, wie Vorstandschef Jürgen Zeschky betonte. Grundlage seien die steigende Auslastung. Dieser Gewinn werde vollständig im zweiten Halbjahr erzielt. Der Auftragseingang mache Nordex optimistisch, sagte Zeschky. Die Bestellungen hätten sich auf 312 Millionen Euro verdoppelt, es stehen damit 837 Millionen Euro an Aufträgen in den Büchern. Nordex beschäftige derzeit 2500 feste Mitarbeiter. Die Zahl der Zeitarbeiter, die aktuell bei nahezu null liege, werde im Laufe des Jahres wieder anziehen, hieß es.

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