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Norddeutsche Neueste Nachrichten

12. Dezember 2017 | 05:41 Uhr

Rote Varis und Gepard neu in Rostocks Zoo

vom

svz.de von
erstellt am 21.Aug.2013 | 08:26 Uhr

Neue Attraktionen für die Besucher des Rostocker Zoos. Zwei Rote Varis (Halbaffen) gehören jetzt zu den tierischen Bewohnern. Die Lemuren-Geschwister Vahindra und Warda stammen aus Antwerpen. „Den Tieren geht es gut. Sie haben die lange Reise gut überstanden und erkunden jetzt ihr Gehege im alten Menschenaffenhaus, das seit dem Umzug der Gorillas und Orang-Utans ins Darwineum leerstand“, so Kuratorin Antje Zimmermann. Schon jetzt können die Tiere im Teil des ehemaligen Schimpansengeheges beobachtet werden.

Rote Varis gab es bislang in Rostock nicht. Ursprünglich beheimatet sind diese Lemuren in den Nebelwäldern Madagaskars, sie werden dort wegen ihrer lauten Rufe auch „Waldgeister“ genannt. Sie werden etwa 60 Zentimeter groß und haben kastanienrotes, puschliges Fell. Sie wirken behäbig, können aber kraftvoll springen und klettern, wobei sie ihren langen Schwanz zum Steuern und Festhalten benötigen. Die beiden Rostocker Mädchen wurden 1994 beziehungsweise 1995 geboren.

Einen weiteren Neuankömmling gibt es auf der Geparden-Anlage. Akido ist vier Jahre und elf Monate alt, er wurde in Salzburg geboren und lebte die vergangenen Jahre im BioParc Doue La Fontaine in Frankreich. In Rostock soll er nun für die nächsten Jahre heimisch werden.

Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm hatte dem Rostocker Zoo diesen Kater für die beiden jungen weiblichen Tiere zum Züchten empfohlen, die aus einem Vierlingswurf vor drei Jahren stammen. Mit dieser Mehrlingsgeburt hatte der Rostocker Zoo international für Furore gesorgt, da die Gepardenbabys nach dem plötzlichen Tod der Mutter von der Pflegerin Ellen Hinz mit der Hand aufgezogen wurden.

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