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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 09:17 Uhr

KTV-Fest : Rostocks Stadtteile feiern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Am Sonnabend gibt es in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt viel zu erleben. In diesem Jahr ist das Stadtteilfest dezentral strukturiert.

Am 30. Mai von 11 bis 22 Uhr steigt das KTV-Fest. Nach „KTV-Lenzen“ und „KTV macht blau“ scheint die Kröpeliner-Tor-Vorstadt damit ihr Stadtteilfest gefunden zu haben. Der KTV-Verein als Organisator setzt auf ein nachhaltiges Konzept. „Das Fest ist dezentral angelegt“, sagt Julia Richter vom Vorstand. So ist vorgebeugt, dass zu große Menschenmassen zusammentreffen. Aber auch das Programm soll vielfältiger werden. Erstmalig sind in diesem Jahr der Bunker mit seiner Kletterwand, das Volkstheater mit dem Einblick in eine Generalprobe für das 9. Philharmonische Konzert und das Regenbogenhaus dabei. Der Ausklang findet musikalisch im Mau-Club ab 23 Uhr statt.

Es soll weder ein reines Familienfest werden noch ist es nur für Partywillige ausgelegt, es soll dem Stadtteil entsprechen, erklärt Julia Richter. Am Margaretenplatz ist Ortsbeiratsmitglied Matthias Siems (SPD) zuständig für den Kreativmarkt. Ein Streetart-Workshop wird angeboten. Dazu gibt es einen Kreativbasar als Spiegel von Rostocks Szeneviertel.

Beim Theater werden auch Tanzworkshops, Kinder- und Familienstücke im und am Haus geboten. „Wir wollen uns öffnen. Das Theater ist auch ein Stück KTV“, sagt Judith Zinke vom Haus. Traditionell beteiligt sich die Brauerei, in diesem Jahr wieder mit einem klassischen Hoffest mit Bands und Hofmeisterwahl und drinnen mit einem Einblick in den Betrieb. „Die Flaschenabfüllung läuft“, sagt Alexander Köthe von der Brauerei, „es ist vielleicht interessant, zu sehen, wie Zigtausend Flaschen über das Band laufen“. Im Peter-Weiss-Haus eröffnet „Politische Körper“ mit Skulpturen von Günther Brock und es gibt einen Flohmarkt. In der Heiligen-Geist-Kirche lässt Pastor Marcus Antonioli Besucher bis in den Turm. Um 16 Uhr beginnt eine Gospelandacht. Waldemar Hof und die Kita Spielkiste schließen sich zusammen, organisieren Spiele für Kinder, Fußballturnier und Bilderbuchkino. Die Feuerwehr Stadtmitte ist zu Gast. Auf dem Brink kommt alles zusammen. Ab 11 Uhr stehen dort Aktionsstände. Um 15 und 16 Uhr beginnt der erste Stadtteilrundgang „Die KTV unterm Hakenkreuz“ – und gibt der kritischen Auseinandersetzung im Viertel Ausdruck. Neben dem gemeinsamen Feiern geht es auch darum, Zugänge zu sozialen und politischen Angeboten der KTV zu bekommen, erklärt Stefan Nadolny vom Verein. Das Fest finanziert sich über Spenden, wie von der Brauerei, und Einnahmen aus dem Getränkeverkauf. Was übrig bleibt, geht in den Fonds des Vereins für Projekte im Stadtteil.

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