Maritime Meile : Rostocks Stadthafen entwickelt sich

Hans-Joachim Hasse und Kay Gottschewsky vom Maritimen Rat Rostock wollen den Stadthafen entwickeln.
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Hans-Joachim Hasse und Kay Gottschewsky vom Maritimen Rat Rostock wollen den Stadthafen entwickeln.

Projektgruppe arbeitet an einem Konzept: Bereich von Kabutzenhof bis Neptun-Werft soll einbezogen werden

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18. November 2014, 08:00 Uhr

Die Einbeziehung des Bereiches Kabutzenhof bis zum Kran der Neptun-Werft in ein Hafen-Konzept – das ist das Ziel der Projektgruppe Maritime Meile im Stadthafen Rostock. Ihre Mitglieder haben sich am vergangenen Dienstag zu ihrer zweiten Beratung getroffen. In der Gruppe arbeiten Vertreter der Bürgerschaftsfraktionen, der Stadtverwaltung, der Ortsbeiräte Stadtmitte und Kröpeliner-Tor-Vorstadt, des Tourismusausschusses der Industrie- und Handelskammer und des Maritimen Rates zusammen. „Auf Grundlage einer Bewertung der unbefriedigenden Situation dieses Bereiches wurde in der Beratung herausgearbeitet, dass dieser noch erhebliche Potenziale aufweist, um zu einem attraktiven Teil der maritimen Meile entwickelt zu werden“, sagt Hans-Joachim Hasse, Sprecher des Maritimen Rats Rostock.

Laut Hasse müsse das Denkmal der revolutionären Matrosen umgestaltet werden, „da es sich in einem desolaten baulichen Zustand befindet“. Auch der Uferbereich unterhalb des Denkmals sei zu verbessern: „Er sollte abschnittsweise einen direkten Zugang zum Wasser ermöglichen“, sagt Hasse. Was die flache Wasserfläche unterhalb des Matrosendenkmals betrifft, so sind Ideen gefragt. Dort gibt es laut Hasse bereits den Vorschlag, einen „Hafen der Wissenschaften“ einzurichten und – beziehungsweise oder – einen Schwimm-Ponton mit Gastronomie zu etablieren.

„Der Kran der Neptun-Werft könnte eine Aussichtsplattform bieten, die räumlich große Gondel wäre für Veranstaltungen nutzbar“, sagt Hasse. Außerdem sich das Haus des internationalen Tourismus neben dem Gebäude des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung im Bau. „Dort werden der Tourismusverband MV und weitere Verbände ihren Sitz haben“, so Hasse. Es werde geprüft, ob das Haus auch in der maritimen Meile eine Rolle spielen könne. An der Präzisierung der Vorhaben im Bereich Neptun-Werft und Kabutzenhof werde durch die Projektgruppe unter Einbeziehung der maritimen Vereine sowie der Öffentlichkeit weiter gearbeitet, so Hasse. Ziel sei es, konkrete Entwicklungsmaßnahmen vorzustellen.

Außerdem beschäftigte sich das Gremium in einer ersten Diskussion mit der Definition der maritimen Meile. Sie soll die angestrebten Kriterien, Eigenschaften und Inhalte beschreiben. Die nächste Beratung der Projektgruppe findet am 9. Dezember statt.

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