inklusion : Rostocks Schulen gewinnen 13 Erzieher

Erläutern das Thema Inklusion aus ihrer Sicht: Susanne Heinz, Leiterin der Rostocker Grundschule am Mühlenteich, und Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD).
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Erläutern das Thema Inklusion aus ihrer Sicht: Susanne Heinz, Leiterin der Rostocker Grundschule am Mühlenteich, und Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD).

MV stellt 2,3 Millionen Euro für sonderpädagogische Kräfte bereit

Intensivere Betreuung für alle Schüler – ob hochbegabt, mit Behinderung oder Migrationshintergrund. Rostocks Schulen gehen den Weg zur Inklusion weiter. „Es werden vier Fachkräfte an vier weiterführenden und neun an sechs Grundschulen eingesetzt“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) gestern bei der Vorstellung eines Landesprogramms in der Hansestadt. Einige Grundschulen seien so groß, dass sie mehr als einen Erzieher benötigten. Ziel sei es, den Zustand an den Schulen spürbar zu verbessern.

Zum Schuljahr 2014/2015 schafft MV die Voraussetzungen für die landesweite Einstellung von 60 Erziehern mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung. An ausgewählten Grundschulen kommen 42 Erzieher zum Einsatz. An Regional- und Gesamtschulen sollen es 18 Erzieher sein. Stellen für die weiterführenden Schulen sind ausgeschrieben. MV gibt dafür pro Jahr 2,3 Millionen Euro aus.

Dankbar über das zusätzliche Personal ist Susanne Heinz, Leiterin der Rostocker Grundschule am Mühlenteich: „Wir haben zwei Kräfte, die uns mit 60 Stunden unterstützen“, sagt die 42-Jährige. Die Grundschule im sozialen Brennpunkt Evershagen – mit 420 Schülern und 22 Klassen eine der größten des Landes – will dadurch die Unterrichtsqualität sichern und steigern. „Unsere besondere pädagogische Herausforderung sind 21 Prozent Migrantenkinder aus 17 Nationen“, so Heinz. Die Erzieher sollen helfen, diese Kinder noch besser zu integrieren. Außerdem sollen sie die Disziplin in Problemklassen und die Pausenaufsicht verbessern.







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