Seehafen : Rostocks Hafen mit größtem Zuwachs

Getreide-Umschlag  im Rostocker Seehafen – auch in diesem Segment gab es in den zurückliegenden Monaten Steigerungen. Hier lädt der Bulker „Varva“ eine Weizenfracht.
Getreide-Umschlag im Rostocker Seehafen – auch in diesem Segment gab es in den zurückliegenden Monaten Steigerungen. Hier lädt der Bulker „Varva“ eine Weizenfracht.

Rostock ist erneut viertstärkster deutscher Seehafen.

svz.de von
17. April 2015, 08:00 Uhr

Der Seehafen Rostock war nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr mit 19,5 Millionen Tonnen Gütern beim Umschlag erneut viertstärkster deutscher Seehafen. Platz 1 in dieser Tabelle belegte Hamburg mit 126 Millionen Tonnen vor Bremerhaven (53,6 Millionen) und Wilhelmshaven (23,6 Millionen). Auf Platz 5 landete Lübeck mit 17,2 Millionen Tonnen. Allerdings konnte Rostock im vergangenen Jahr mit 9,5 Prozent den stärksten Zuwachs der großen Häfen verzeichnen. Hamburg legte um 4,5 und Lübeck um 1,4 Prozent zu, während Bremerhaven und Wilhelmshaven das Jahr mit einem Minus von 1,6 beziehungsweise 1,9 Prozent abschlossen.

Hafen-Geschäftsführer Jens Scharner hatte zu Beginn des Jahres die positive Entwicklung beim Getreide und die Rückkehr des Zementumschlags nach Rostock für das Umschlagsplus verantwortlich gemacht. „Der positive Trend des Jahres 2014 setzte sich im ersten Quartal 2015 fort“, so Scharner. Der Hafen sei das wirtschaftliche Zentrum von Mecklenburg-Vorpommern. Schrittmacher der Entwicklung blieben der Schüttgutumschlag und die rollende Ladung im Fähr- und RoRo-Verkehr. Sehr gut ausgebaute Hinterlandverbindungen sicherten den reibungslosen Transport über Straße und Schiene.

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