zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

12. Dezember 2017 | 03:45 Uhr

Jubiläum : Rostocks erste Visitenkarte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Stadtführerverein feiert sein 25-jähriges Bestehen. Seit der Vereinsgründung am 10. Oktober 1990 haben die Stadtführer etwa eine Million Besucher über die Geschichte der Hansestadt informiert.

Der Rostocker Stadtführerverein hat am Sonnabend sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Seit der Vereinsgründung am 10. Oktober 1990 haben die Stadtführer etwa eine Million Besucher über die Geschichte der Hansestadt informiert. „Sie sind unsere erste und ganz persönliche Visitenkarte der Hansestadt“, sagte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) in seinem Grußwort und sprach den Stadtführern mehrfach seinen Dank für ihr großartiges Engagement und die gute Zusammenarbeit aus.

Ihre Arbeit ist für die Stadtführer eine Herzensangelegenheit. „Es macht Spaß, die Stadt zu erklären und man bekommt sofort eine Rückmeldung, ob der Vortrag gut ist“, sagt Constanze Stuchly. Als eine schöne Belohnung für ihre Arbeit sieht die Stadtführerin den Dank der Gäste und den Applaus am Ende des Rundgangs. „Um als Stadtführer zu arbeiten, braucht man Liebe zur Stadt und die Fähigkeit, auch Langweiliges interessant zu vermitteln“, erklärt Stuchly.

Da Stadtführer die Verantwortung für einen ersten positiven Eindruck bei den Gästen haben, müssen sie jede Frage kompetent beantworten können. So muss jeder potenzielle Stadtführer eine Bewerbung und eine Ausbildung absolvieren. Dafür hat Stuchly einen Tipp: „Es ist wichtig, Spaß an der Sache und keine Angst vor Menschen zu haben.“

Doch nicht nur die Ausbildung ist Bestandteil der Arbeit, auch regelmäßige Weiterbildungen zählen dazu. Sie sind ebenso Höhepunkte des Vereinslebens wie eine jährliche Städtefahrt und die Mitgliederversammlungen. Dort treffen sich alle Vereinsmitglieder und können sich über ihre Arbeit austauschen.

Neben vielen positiven Erfahrungen, hat es in 25 Jahren Vereinsgeschichte auch Schwierigkeiten gegeben. „Diese konnten wir immer meistern, indem wir einen gemeinsamen Konsens gefunden haben“, berichtet die Stadtführerin.

Für die Zukunft des Vereins wünscht sie sich, dass weiterhin viele Gäste in die Hansestadt kommen und sie ihnen einen interessanten und informativen Einblick in die Stadtgeschichten geben können sowie eine weiterhin gute Zusammenarbeit von Verein und Stadt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen