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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 08:58 Uhr

#wirkoennenrichtig heimat : Rostocks 623. Rektor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Geschichte in Zahlen

623 Der 623. Rektor der Rostocker Universität in Reihenfolge seit ihrer Gründung war Konsistorialrat Dr. Franz Albert Aepinus. Er bekleidete das hohe Amt im Jahr 1724. Aepinus war ein evangelischer Theologe, Schriftsteller und Philosoph, am 15. November 1673 in Wanzka geboren und starb am 14. Februar 1750 in Rostock. Sein Vater Johann war herzoglich mecklenburgischer Oberamtmann im Stargardischen Kreise.

Franz Albert Aepinus studierte an den Universitäten Rostock und Jena Theologie und Philosophie. 1696 erwarb er den Magistertitel in der Philosophie an der Universität Rostock und erhielt die Erlaubnis, theologische Vorlesungen zu halten. 1709 erhielt er einen Ruf zur Übernahme des Rektorats an der Domschule zu Ratzeburg, dem er aber nicht folgte. Im Folgejahr promovierte Aepinus in Rostock zum Doktor der Evangelischen Theologie. 1712 wurde er vom Herzog zum außerordentlichen Professor der Logik berufen. Seine Berufung in die Theologische Fakultät als ordentlicher Professor erfolgte 1721, ebenfalls herzoglich. Ab 1723 übernahm Franz Albert Aepinus höhere Kirchenämter als Konsistorialrat und Generalsuperintendent, die er bis zu seinem Lebensende ausführte. Aepinus erwies sich als begabter Schriftsteller auf dem Gebiet der Theologie und Philosophie.
Sein Sohn Angelius Johann Daniel, 1718 geboren, folgte in der Philosophie seinen Fußstapfen, während der andere Sohn, Franz Ulrich Theodor Aepinus, verstorben am 22. August 1802 in Dorpat, sich der Astronomie, Mathematik und Physik zuwandte, auch als Naturphilosoph bekannt wurde und am russischen Hof Karriere machte.

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