Universität : Rostockerin wirbt in Russland für Kooperationen

Sprachen über die Zusammenarbeit der Universitäten: Dmitrij Vasilenko, Prorektor für internationale Beziehungen der St. Petersburg State University of Economics (UNECON), Ludmila Lutz-Auras (Uni Rostock), Igor Maksimzev, Rektor UNECON, Manuela Balan, Geschäftsführerin Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg und Elena Tarasenko Leiterin des Amtes für Internationale Beziehungen UNECON (v.l.).
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Sprechen über die Zusammenarbeit der Universitäten: Dmitrij Vasilenko, Prorektor für internationale Beziehungen der St. Petersburg State University of Economics (UNECON), Ludmila Lutz-Auras (Uni Rostock), Igor Maksimzev, Rektor UNECON, Manuela Balan, Geschäftsführerin Unternehmerverband Rostock-Mittleres Mecklenburg und Elena Tarasenko Leiterin des Amtes für Internationale Beziehungen UNECON (v.l.).

Politikwissenschaftlerin besucht mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Universitäten in St. Petersburg und im Leningrader Gebiet #wirkoennenrichtig

svz.de von
26. September 2017, 05:00 Uhr

Ludmila Lutz-Auras, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politik- und Verwaltungwissenschaften, ist gerade aus St. Petersburg zurückgekommen. Drei Tage bereiste sie gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und einer Delegation von über 100 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die Leningrader Region als ein Partnergebiet des Bundeslandes.

„Ich bin ganz spontan Ende August von Frau Schwesig zu dieser Reise eingeladen worden. Ich war sehr positiv überrascht, aber hatte nur wenig Zeit, mich darauf vorzubereiten“, erzählt Lutz-Auras. Ihre Aufgabe war es, sich mit den Rektoren und Vertretern von drei Universitäten zu treffen, um über mögliche Kooperationen mit der Rostocker Hochschule zu sprechen. „Das Interesse an einer Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau, Germanistik und Politikwissenschaften ist auf russischer Seite hoch. Ich wurde herzlich empfangen und eine Kooperation stieß auf positive Resonanz“, erzählt die Wissenschaftlerin. Von der angespannten deutsch-russischen Beziehung sei nichts zu merken gewesen, so Lutz-Auras. Gemeinsam mit Manuela Schwesig traf die Politikwissenschaftlerin die Rektoren der Saint-Petersburg State University of Economics (Unecon), des State Institute of Economics, Finance, Law and Technology sowie der Pushkin Leningrad State University. „Ich freue mich sehr, dass auch die Politik ein Interesse an einem Austausch mit russischen Universitäten hat und die Bemühungen unterstützt“, sagt Ludmilla Lutz-Auras.

Noch in diesem Dezember wird die Wissenschaftlerin ein weiteres Mal die Reise nach Russland antreten, um die Kooperationsverträge zu unterzeichnen. „Ich bin froh, dass wir eine Zusammenarbeit erreicht haben und hoffe, dass auch die Rostocker Universität attraktiv für russische Studenten ist.“ Für deutsche Studenten bieten die Einrichtungen in St. Petersburg und im Leningrader Gebiet Sprach- und Einführungskurse in die russische Kultur und Geschichte. Zusätzlich gebe es auch deutschsprachige Programme, die ein Auslandssemester vielversprechend gestalten würden.

Lutz-Auras ist dankbar, dass sie als Teil der Reisegruppe etwas erreichen konnte. „Ich glaube, meine Herkunft und meine Sprachkenntnisse haben sich als hilfreich erwiesen. Einige sagten sogar, dass ich ja eine von ihnen sei“, berichtet die in der Ukraine geborene Wissenschaftlerin.

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