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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 00:29 Uhr

Rostockerin im Blitzlichtgewitter

vom

svz.de von
erstellt am 24.Feb.2013 | 07:18 Uhr

Rostock/Rust | Das Krönchen trägt eine andere: Für Miss Mecklenburg-Vorpommern, Nicole Ockert aus Rostock, hat es am Sonnabend nicht gereicht. Bei der Wahl zur Miss Germany hatte am Ende Caroline Noeding aus Hannover im Europapark Rust die Nase vorn. Sie setzte sich gegen 23 Kandidatinnen durch und darf sich nun neben dem begehrten Titel über einen Kleinwagen für ihr Amtsjahr, diverse Reisen und zahlreiche PR-Termine freuen. Vize-Miss wurde Jule Walkowiak (17) aus Hamburg, Dritte die amtierende Miss Norddeutschland, Sifa Cakrer (17).

Drei Durchgänge vor der Promi-Jury

Aber auch die 22-jährige Ockert hat bei der Veranstaltung im badischen Rust eine sehr gute Figur gemacht. Zwar schaffte sie es nicht unter die Top acht und stand am Ende auch nicht auf dem Siegertreppchen - dennoch war die attraktive Norddeutsche mit dem Verlauf des Glamour-Events keineswegs unzufrieden. "Klar, ich bin schon enttäuscht. Aber ich freue mich auch für die anderen", sagte die junge Frau nach dem Finale gut gelaunt. Sowohl die Vorbereitung als auch der Abend selber hätten ihr aber viel Spaß gemacht und wichtige Erfahrungen gebracht.

Zuvor hatte sich Nicole Ockert in Abendgarderobe, in Bademode und bei der Interviewrunde dem Publikum und der Promi-Jury präsentiert. Unter anderem der frühere Fußball-Manager Reiner Calmund, Ex-Boxer Axel Schulz, Moderatorin Caroline Beil, Schönheitschirurg Professor Werner Mang oder die frühere Turnerin Magdalena Brzeska nahmen die jungen Damen auf dem Laufsteg näher unter die Lupe. Bei der Interview-Runde auf der Showbühne verriet die gelernte Fachassistentin, dass sie unter anderem gerne Snowboard fährt, aber auch die Schauspielerei mag und sich obendrein für Bauchtanz begeistert.

Dem viel zitierten Zickenkrieg hinter den Kulissen eines Schönheitswettbewerbs erteilte die junge Frau aus der Hansestadt eine deutliche Absage. "Wir haben uns eigentlich alle ganz prima verstanden", sagte die charmante Rostockerin. Sicher hätte es auch mal Unstimmigkeiten gegeben - aber alles in allem hätte es zwischen den 24 Missen gut gepasst.

Schon der Platz im Finale ist ein Gewinn

Nachdem der Final-Stress abgefallen war, wurde am Sonnabend erst einmal Party gemacht. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen enterte die 1,70 Meter große Blondine mit den blau-grauen Augen die Aftershow-Party im glamourösen Ambiente des Europarks. Und dort im Party-Trubel der Nacht war es ohnehin egal, wer es am Ende ganz nach oben auf den Thron geschafft hatte. Denn: Gewinnerinnen waren eigentlich alle der Schönheiten, die es bis unter die Top 24 der Miss Germany-Wahl geschafft hatten. Und der Traum vom Titel der Miss Germany muss ja für alle, die es diesmal nicht geschafft haben, noch nicht ausgeträumt sein.

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