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24. November 2017 | 21:39 Uhr

Rostocker Zoo baut die Bärenburg um

vom

svz.de von
erstellt am 10.Apr.2012 | 08:45 Uhr

Rostock | Mehr Platz für die Eisbären: Der Umbau der Bärenburg ist das nächste Großprojekt des Rostocker Zoos nach dem Darwineum. "Das steht schon lange an", sagt Kuratorin Antje Zimmermann. Zwar erfülle die 1959 eingeweihte Anlage noch immer die Norm, aber gemessen an modernen Standards sei sie zu klein. Genaue Pläne gibt es bislang allerdings noch nicht. "Der Trend geht zu mehr Raum und weniger Tieren", sagt Zimmermann. Denn von Natur aus seien Eisbären Einzelgänger. Ihre Idealvorstellung für die Zusammensetzung im Rostocker Zoo sind ein Männchen und zwei Weibchen für die Zucht.

Bislang sollten die 23 Jahre alte Vienna und ihr fünfjähriger Partner Blizzard für Nachwuchs sorgen. Doch obwohl das erfahrene Weibchen den Zuzügler aus Italien 2010 akzeptierte, klappte die Familiengründung nicht so recht. Zuletzt war Ende vergangenen Jahres noch einmal Hoffnung aufgekeimt, als Vienna sich schon in die Wurfbox zurückgezogen hatte. Doch sie kam ohne ein Junges wieder heraus. Gestern nun zog Blizzard innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) erneut um, in das "Eismeer" im Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Dort wartet schon seine neue Partnerin Victoria auf ihn.

Für die Zucht in Rostock bedeutet der Umzug aber nicht das Aus: "Wir hoffen, schon im Laufe dieses Jahres einen neuen Mann für Vienna zu bekommen", sagt Zimmermann. Wünschenswert sei ein gestandener Bär, der ungefähr in ihrem Alter sei. Einige Kandidaten gebe es bereits, nun müssten sich die Zoos untereinander einig werden. Der ehemalige Rostocker "Platzhirsch" Churchill ist für die Zucht nicht mehr geeignet. Zum einen ist er mit seinen 32 Jahren zu alt, zum anderen waren er und Vienna 2006 übel aneinandergeraten. Seitdem leben sie getrennt.

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