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Influenza-A-Virus H5N8 : Rostocker Vogelbestand ist virenfrei

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Stallpflicht für Geflügel im Rostocker Stadtgebiet ist gelockert, teilt das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt mit.

Die Stallpflicht für Geflügel im Rostocker Stadtgebiet ist gelockert, teilt das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt mit. Nur noch in Risikogebieten müssen Tiere in geschlossenen Ställen oder Schutzvorrichtungen untergebracht bleiben. Dies betrifft einen 500 Meter breiten Uferstreifen um den Rostocker Breitling. Die Regelung gilt für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.

„Bei einer erneuten Untersuchung des kompletten Vogelbestandes des Rostocker Zoos wurde das hochansteckende Influenza-A-Virus H5N8 nicht mehr nachgewiesen. Die Aufstallungspflicht für Geflügel im Risikogebiet muss trotzdem aufrechterhalten bleiben, da der Erreger in der Wildvogelpopulation mehrfach festgestellt wurde“, sagt Amtstierärztin Dr. Heike Schlößer vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt.

Das Friedrich-Loeffler-Institut auf Riems schätzt in seiner aktuellen Risikobewertung die Gefahr einer neuerlichen Einschleppung des H5N8-Virus durch Wildvögel als hoch ein.

Zu Beginn des Jahres war bei einem Weißstorch im Rostocker Zoo das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen worden. 60 Tiere mussten getötet werden. Zudem wurde kürzlich das Virus bei einem toten Huhn in einem Tiergehege im Anklamer Stadtpark sowie bei einer Hausente nahe des Anklamer Geheges festgestellt.

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