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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 19:01 Uhr

Suizidversuch : Rostocker überlebt Sturz aus 5. Stock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mann wird wie durch ein Wunder nur leicht verletzt.

svz.de von
erstellt am 13.Aug.2014 | 08:00 Uhr

Riesenschreck in der Morgenstunde: Eine Zeitungsausträgerin hörte gestern gegen 1 Uhr in der Albert-Schweitzer-Straße im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel einen dumpfen Aufprall. Sie lief sofort zu der Stelle unterhalb einer Balkonflucht. Dort lag ein Mann auf dem Boden, regungslos, aber nur leicht verletzt. Offensichtlich war der Rostocker aus seiner Wohnung im fünften Stock des Hauses gestürzt.

Wie es genau zu dem Sturz kommen konnte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. „Wir gehen derzeit von einem Unfall aus“, teilte eine Polizeiprecherin mit. Inzwischen stellte sich heraus, dass es sich um einen Suizidversuch handelte.

Die Kriminalpolizei, die sich Zutritt zur Wohnung des Mannes verschafft hatte, fand keine Anhaltspunkte für eine Straftat. Der Verletzte war weder alkoholisiert, noch stand er unter anderen Drogen. Auch wurde in der Wohnung kein Abschiedsbrief entdeckt, der auf einen Suizidversuch hindeuten könnte. Vor Ort versorgte ein Rettungsteam den Mann. Zur Behandlung wurde er schließlich in die Notaufnahme der Südstadtklinik gebracht. Nähere Angaben zu seinen Verletzungen machte die Polizeisprecherin nicht. Ein Nachbar berichtete der Polizei, er habe bereits in der Nacht zuvor ein merkwürdiges lautes Lachen aus der Wohnung des Mannes gehört, was auf Schlafwandeln schließen lasse.

Kein Einzefall. Ein 17-Jähriger aus Demmin kletterte im August 2010 nachts aus dem Fenster und stürzte aus dem vierten Stock in den Hof. Kaum zu glauben: Obwohl er sich beim Sturz aus zehn Metern Arme und Beine brach, wachte er nicht auf und schlief auf dem Hof einfach weiter. Erst die angerückte Polizei hatte es geschafft, den Jungen zu wecken.

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