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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 18:35 Uhr

Sport : Rostocker Triathlon im IGA-Park

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach der Absage im vergangenen Jahr soll die Traditionsveranstaltung im September an einem neuen Ort wiederbelebt werden.

svz.de von
erstellt am 03.Mär.2017 | 11:55 Uhr

Eine olympische Distanz im IGA-Park mit einer Radstrecke durch den Warnow-Tunnel bis nach Krummendorf: So könnte die Zukunft des Rostocker Triathlons aussehen. In Warnemünde jedenfalls scheint es keine zu geben. Schon im vergangenen Jahr musste der TC FIKO die Traditionsveranstaltung schweren Herzens ausfallen lassen. „Trotz der schönen Location mit der Wechselzone am Leuchtturm von Warnemünde war es in der Summe nicht mehr machbar. Die Sicherheitshürden, die erfüllt werden müssen, um diese Veranstaltung durchführen zu können, sind von Jahr zu Jahr gestiegen und damit auch die Kosten“, erklärt Sven Zimmermann-Rieck, Vorstandsvorsitzender des TC FIKO.

Der 45-Jährige, der seit 2010 selbst Triathlon betreibt und seit vergangenem Mai Vereinsboss ist, verweist dabei vor allem auf die Radstrecke: „Da die Straßen für das Rennen nicht vollständig gesperrt werden konnten, mussten sich die Sportler diese mit den anderen Verkehrsteilnehmern teilen. Bei immerhin 40 Kilometern waren einige Zu- und Einfahrten durch Ordner abzusichern. Gleichwohl bot die Radstrecke so ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial. Zudem gab es dann Forderungen, bestimmte Bereiche mit Sicherheitszäunen abzugrenzen, was letztlich nicht ganz billig ist.“

Doch schon 2017 soll die Veranstaltung wiederbelebt werden. „Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es in diesem Jahr einen Rostocker Triathlon geben, aber nicht in Warnemünde. Die Gespräche mit der Stadt sind bislang sehr positiv verlaufen, und wir beginnen im IGA-Park mit einem Strandstart in die Warnow. Anschließend werden wir durch den Warnow-Tunnel bis nach Krummendorf fahren und dort eine Wendeschleife einrichten. Der abschließende Lauf soll dann wieder im IGA-Park stattfinden. Ich freue mich drauf. Das wird eine großartige Veranstaltung“, so Zimmermann-Rieck.

Am ersten September-Wochenende soll der Triathlon stattfinden. „Das war der Wunsch vieler Athleten, da eine Woche später der 70.3-Ironman auf Rügen ausgetragen wird. Dort wollen viele – zumindest als Zuschauer – dabei sein“, so der Vorstandschef, der davon berichtet, dass mit der IGA-Park-Gesellschaft bereits alles abgestimmt und auch die Stadt begeistert vom Vorhaben sei: „Der IGA-Park bietet sich quasi für eine Sportveranstaltung an. Man hat viele Möglichkeiten. Wir werden den Wettkampf am Strand starten können und können den Sportlern eine im Vergleich zum alten Strom deutlich bessere Wasserqualität bieten.“

Die Organisation der Veranstaltung hat dabei eines von zwei neuen Orga-Teams des TC FIKO übernommen, nachdem das altbewährte Orga-Team zurückgetreten war. „Es waren ja immer dieselben Personen, die um Hilfe baten und nach Helfern zur Unterstützung suchten. Die mit der Organisation des Wettkampfs verbundenen Aufgaben sind in den vergangenen Jahren immer umfangreicher geworden. Vielleicht war irgendwo auch ein Stückchen Müdigkeit vorhanden“, erklärt Zimmermann-Rieck, der dann mit seinen Vorstandskollegen beriet, wie es weitergehen soll: „Wir haben zwei Orga-Teams gegründet. Eins kümmert sich um den Papendorfer Triathlon, das andere um den Rostocker. Ich denke, das ist das Beste und einige Personen aus dem alten Orga-Team sind ja auch weiterhin dabei.“


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