Rostocker sollen bei Mittelmole mitreden

Die Abbildung zeigt eine  Ansicht des Alten Stroms im 19. Jahrhundert von der heutigen, in aller Munde befindlichen  Mittelmole aus betrachtet.  Dabei handelt es sich um einen Ausschnitt aus einem Gemälde des in Rostock tätigen  Restaurators  und Malers Georg von  Knorre.  Privat
Die Abbildung zeigt eine Ansicht des Alten Stroms im 19. Jahrhundert von der heutigen, in aller Munde befindlichen Mittelmole aus betrachtet. Dabei handelt es sich um einen Ausschnitt aus einem Gemälde des in Rostock tätigen Restaurators und Malers Georg von Knorre. Privat

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11. April 2011, 07:18 Uhr

Warnemünde | Kreuzfahrerliegeplatz, ein Hotel, Wohnungen, Parkplätze - für die Entwicklung der Warnemünder Mittelmole sind bereits viele Ideen im Gespräch. Auch Rostocker und Warnemünder sollen mitreden, wenn es um die zukünftige Bebauung des Filetstücks an der Mündung der Warnow geht. Das fordert der Ausschuss für Stadt- und Regionalentwicklung, Umwelt und Ordnung. Er hat für die morgige Bürgerschaftssitzung einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, nach dem die Verwaltung mit einem Fahrplan zur Bürgerbeteiligung vorlegen soll. "Viele reden über Bürgerbeteiligung und meinen damit unterschiedliche Dinge. Wir wollen, dass die Verwaltung die Vorschläge jetzt einmal strukturiert", sagt Steffen Wandschneider (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Stadt- und Regionalentwicklung. Stimmt die Bürgerschaft dem Antrag zu, soll innerhalb von vier Wochen ein Ablaufplan vorgelegt werden, wie Bürger in den Abstimmungsprozess eingebunden werden können. Von Seiten der Stadt ist noch in diesem Jahr mindestens ein Bürgerforum zu diesem Thema geplant. Das teilt das Amt für Stadtplanung mitteilt. "Uns kommt es vor allem darauf an, dieses wichtige Areal behutsam zu entwickeln", sagt Wandschneider, der auch Vorsitzender im Aufsichtsrat der Wiro ist.

Das kommunale Wohnungsunternehmen hatte das begehrte Grundstück im November 2011 von der Reederei Scandlines für 14,2 Millionen Euro gekauft. Nach früheren Angaben des Wiro-Geschäftsführers Ralf Zimlich sei auf dem 67 000 Quadratmeter großen Areal ein Anleger für Kreuzliner, ein Hotel mit Café und Ladenlokalen, Mietwohnungen oder Parkplätze vollstellbar. Welche Bebauung sich Einwohner von Warnemünde für die Halbinsel im Zentrum des Seebads wünschen, lesen Sie auf

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