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„Die beste Klasse Deutschlands“ : Rostocker Schüler quizzen im TV

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Käthe-Kollwitz-Gymnasium schickt ein Team zur Aufzeichnung der Show „Die beste Klasse Deutschlands“.

svz.de von
erstellt am 26.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Bunte Kulissen, große Scheinwerfer und ganz viel Technik – den Tag in den Kölner Aufnahmestudios werden die Schüler der 7m1 vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium garantiert nicht so schnell vergessen. Zu aufregend waren die Erlebnisse. Die 24 Schüler aus Rostock haben es als eine von bundesweit 32 Klassen in die Kika-Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ geschafft.

„Als ich den Aufruf dazu im Fernsehen sah, habe ich gedacht: Das machen wir“, erzählt die zwölfjährige Charlotte Drewelow. Auch ihre Mitschüler und Klassenlehrerin Marion Roth waren sofort davon begeistert. Gemeinsam sammelten die Schüler Ideen für ein kreatives Bewerbungsvideo, das sie mit einem selbst komponierten Lied unterlegten. „Wir hatten aber nur etwa zwei Wochen Zeit, das alles fertig zu machen“, erinnert sich Lilith Michaelis, die jede freie Minute in die Produktion des Videos investierte.

Umso größer war die Freude dann, als Lehrerin Marion Roth den Schülern mitteilen konnte, dass sie es tatsächlich in die Show geschafft haben. „Zur Vorbereitung auf das Quiz hat sich jeder ein bis zwei Fragen ausgedacht, die die anderen dann beantworten mussten“, erzählt die 13-jährige Lara Jürß. Dafür nutzten die Schüler fast jede Pause. „Sogar bei der Zeugnisausgabe wurde noch geübt“, so Marion Roth.

Am 15. Februar war es so weit. Morgens um 7.45 Uhr starteten die 24 Schüler und zwei Lehrer Richtung Domstadt. Denn schon am nächsten Morgen um 8 Uhr wurden die Rostocker im Kölner Aufnahmestudio erwartet. „Das war total kalt da“, weiß die 13-jährige Lilith noch. „Und unsere Betreuerin trug so ein cooles Headset.“ Nachdem alle in einem Aufenthaltsraum kurz warten mussten und sich mit Singen von ihrer Aufregung ablenkten, wurden die Schüler endlich ins Studio geführt. „Das war richtig eindrucksvoll“, berichtet Charlotte. „Die Kulisse wirkte so klein, war aber schön bunt.“ Auch der große Kamerakran, der über ihren Köpfen schwebte und die vielen Scheinwerfer beeindruckten die Jugendlichen. „Es gab sogar einen Schiedsrichter dort, der aufgepasst hat, dass wir nicht schummeln“, staunt Lara noch heute. „Er hat darauf geachtet, dass wir uns nicht untereinander Zeichen geben und die richtige Antwort verraten“, erzählt Mitschüler William Kringel.

Bevor die Aufzeichnungen begannen, erhielten die Schüler noch einmal eine kleine Einweisung in den Ablauf, die Spielregeln wurden erklärt und die Abstimmgeräte getestet. „Außerdem haben wir mindestens vier- bis fünfmal den Eingang, unseren Schlachtruf ,7m1 go‘ und das richtige Klatschen geprobt“, sagt Lilith. Danach begrüßte endlich Moderator Malte die Schüler. „Der ist richtig nett“, schwärmen sie noch heute. „Wir haben alle einen Beutel sowie ein Autogramm bekommen. Und wir durften sogar Fotos mit Malte machen“, erzählt Charlotte begeistert. Dann ist es so weit, über die Lautsprecher ist ein „Fünf, vier, drei, zwei, eins“ zu hören und die etwa 45-minütige Aufzeichnung für die Show beginnt – ohne Unterbrechungen.

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