zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 21:06 Uhr

Rostocker schlemmen für den guten Zweck

vom

svz.de von
erstellt am 09.Jun.2013 | 06:35 Uhr

Stadtmitte | Es war ein ungewohntes Bild, das sich gestern zwischen 11 und 14 Uhr in der Rostocker Innenstadt bot: Fast 500 Rostocker sitzen an 60 Tischen vor dem Universitätshauptgebäude und nehmen ihr zweites Frühstück zu sich. Sie lachen, haben Spaß, unterhalten sich und sie tun dabei vor allem noch etwas Gutes. Denn jeder von ihnen ist Teil des ersten Rostocker Bürgerbrunches. Mit jedem gebuchten Tisch wird Geld für soziale Zwecke gespendet.

Das Picknick mitten in der Stadt wurde von der Hanseatischen Bürgerstiftung ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Rostock bruncht für seine Lütten" werden mit den Einnahmen staatliche Grundschulen der Stadt unterstützt. Das Schulzentrum Paul-Friedrich Scheel, die Grundschule "Kleine Birke", die Schule am Alten Markt, die Grundschule am Mühlenteich sowie das Förderzentrum in der Danziger Straße können sich nun unter anderem über neue Schulmaterialien freuen. Allein aus den Tischmieten sind 4800 Euro zusammengekommen. "Es gibt viele Firmen und Privatpersonen, die bei uns anrufen und die Aktion so toll finden, dass sie auch ohne Tischbuchung Geld gespendet haben", sagt Dr. Wolfgang Grieger, Vorstand der Hanseatischen Bürgerstiftung.

In den kommenden Jahren will Grieger den Bürgerbrunch als Tradition etablieren. Dabei nimmt er sich die Stadt Braunschweig als Vorbild. Dort wurden beim letzten Picknick unter freiem Himmel mehr als 1000 Tische gebucht. "Bis zum Stadtjubiläum wollen wir die Veranstaltung so weit haben, dass wir vom Universitätsplatz bis zum Neuen Markt Bierzeltgarnituren aufstellen können."

Dass bereits der erste Bürgerbrunch so großen Anklang gefunden hat, begeistert Grieger: "Wir wollten die breite Öffentlichkeit ansprechen und das haben wir geschafft. An vielen Tischen sitzen ganze Familien. Die Stimmung ist toll. Man merkt den Leuten an, dass sie heute sehr gerne hierher gekommen sind."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen