Rostocker läuten das neue Jahr ein

Ausgestattet mit übergroßen Wunderkerzen hatten sich Mandy Schmidt (l.) und Elisabeth Regelin auf den Weg zu der Silvesterparty bei einem Freund gemacht. Foto:  Christina Milbrandt
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Ausgestattet mit übergroßen Wunderkerzen hatten sich Mandy Schmidt (l.) und Elisabeth Regelin auf den Weg zu der Silvesterparty bei einem Freund gemacht. Foto: Christina Milbrandt

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01. Januar 2013, 07:39 Uhr

Rostock | Mit guter Stimmung und viel Geknalle haben die Rostocker am Montag das Jahr 2013 eingeläutet. Bereits am Nachmittag zündeten einige Ungeduldige in der Innenstadt Raketen und Silvesterböller. In den frühen Abendstunden zogen vor allem Familien mit kleineren Kindern durch die Straßen, um sich an ihrem Feuerwerk zu freuen. So zündete Alexander Rach mit seinen Kindern und Verwandten in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt Fontänen und Raketen, wobei vor allem die Kleinen auf ihre Kosten kamen. "Wir machen die Stimmung hier", so Rach.

Je weiter die Uhr Richtung Mitternacht ging, desto mehr Rostocker machten sich auf den Weg, um den Jahreswechsel draußen mit ihren Freunden zu begehen. Das zunehmende Feuerwerksgetöse bereitete dabei nicht jedem Freude. So fragte sich Franziska Podszuck, "warum die Leute so viel Geld für Feuerwerk ausgeben, wenn man es eigentlich auch an karitative oder kulturelle Einrichtungen spenden kann". Sie machte sich mit ihren Freunden auf den Weg nach Warnemünde, um das neue Jahr am Strand zu begrüßen.

Umso besinnlicher ging es in der Johanniskirche zu, wo die Sankt-Johanniskantorei ihr Silvesterkonzert mit Werken aus der Barockzeit veranstaltete. Für den Jahreswechsel steuerten die meisten Rostocker den Stadthafen an. Ob direkt am Wasser oder auf dem Kanonsberg: Kurz vor Mitternacht hatten sich Hunderte eingefunden, die gemeinsam den Countdown zum neuen Jahr erwarteten. Viele hatten sich mit einem ganzen Arsenal an Raketen und Knallern ausgestattet.

Als es dann soweit war, schien die Hansestadt nur noch aus Licht und Lärm zu bestehen. Selbst von den Dächern schossen Begeisterte ihre Raketen ab. Von der ausgelassenen Stimmung waren alle begeistert. "Dieses gemeinschaftliche Feiergefühl habe ich noch nirgendwo anders so erlebt wie hier am Stadthafen", sagt Felicitas Tantow. Für den 26-jährigen Alexander Borchert und seine Freundin Katja Holz war nicht nur die Gemeinschaftsparty etwas Besonderes. "Wir feiern an Silvester auch immer unseren Jahrestag. Heute ist unser zehnjähriges Jubiläum", erzählt Borchert.

Nachdem das Feuerwerk bei den meisten nach etwa einer Stunde verbraucht war, zogen vor allem die jungen Rostocker noch in die Clubs, um mit ihren Freunden weiter zu feiern. Früh am Morgen zeugten lediglich einige rauchende Papierkörbe von der aufregenden Silvesternacht.

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