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Millionenauftrag für Sear : Rostocker jetzt auch in Norwegen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Firma Sear zieht ersten Großauftrag an Land.

Das Industrieunternehmen Sear aus Rostock stößt nach dem schwedischen nun auch auf den norwegischen Markt vor. Erstmals hat es einen millionenschweren Auftrag für den Bau von vier Umspannwerken im Südwesten des Landes erhalten. Bis 2018 sollen die Anlagen fertig sein. Auftraggeber ist die Siemens AS Norwegen. Insgesamt verdienen die Rostocker rund fünf Millionen Euro mit dem Projekt.

In Schweden installiert Sear bereits seit rund zehn Jahren elektrotechnische Anlagen für Energiekonzerne und das Militär. „Für uns ist Skandinavien ein strategischer Markt“, so die Geschäftsführenden Gesellschafter Mayk Wiese und Thomas Lambusch. Sie haben ihr Unternehmen zum deutschen Spitzenreiter in Bezug auf hochkomplexe elektrotechnische Montagen im Bereich der Onshore-Energieverteilung entwickelt. „Derzeit befinden wir uns in der Realisierungsphase von etwa 30 weiteren Umspannwerken in Europa“, sagen sie.

Die Pläne für Norwegen sehen vier sogenannte Freiluftschaltanlagen vor, die die Orte Saurdal, Sauda, Ertsmyra und Kvinesdal verbinden. Bei ihnen handelt es sich um Anlagen der Höchstspannungsebene von 420 Kilovolt. Zum Vertragsumfang gehören der Aufbau und Anschluss der Primärtechnik, wie Wandler, Trenner und Leistungsschalter, die Stahlmontage und der Freileitungsbau innerhalb der Umspannwerke. An den Standorten werden mehr als 33 Schaltfelder errichtet. Sie sind Bestandteil des Großprojektes „Western Korridor“, dessen Ziel die Erneuerung des Energienetzes der Stattnet SF Norwegen ist.

Sear, das in der Hundsburgallee im Stadtteil Schmarl seinen Hauptsitz hat, beschäftigt 170 Mitarbeiter. Diese sind in den Bereichen Energieerzeugung, -verteilung und -transport sowie Software- und Automatisierungslösungen in der Industrie tätig.

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