Trend : Rostocker Hip-Hopper erobern Berlin

Kann zwar nicht selbst mittanzen, aber ihren Schützlingen tolle Choreografien beibringen: Anika Preuss (l.) unterrichtet an der Tanzschule Schimmelfpennig Hip Hop, hier die Sklaven des Beat.
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Kann zwar nicht selbst mittanzen, aber ihren Schützlingen tolle Choreografien beibringen: Anika Preuss (l.) unterrichtet an der Tanzschule Schimmelfpennig Hip Hop, hier die Sklaven des Beat.

65 Tänzer fahren von der Ostseeküste zur Streetdance-Meisterschaft.

svz.de von
08. Juli 2016, 12:00 Uhr

Nicht nur das Trainingspensum, auch die Aufregung ist in den vergangenen Wochen an der Rostocker Tanzschule Schimmelpfennig gestiegen. Heute fahren 65 kleine und große Tänzer aus den Hip-Hop-Kursen nach Berlin, um dort an der jährlichen Streetdance-Meisterschaft teilzunehmen.

„Im vergangenen Jahr war das der Startschuss für unsere Gruppe Sklaven des Beat, die gleich Dritter wurden“, sagt Anika Preuss. Sie ist Tanzlehrerin und unterrichtet vor allem die Hip-Hop-Gruppen. Vier Teams treten am Wochenende im Wettbewerb an. Neben den etablierten Sklaven des Beat, die diesmal in einer höheren und schwierigeren Kategorie und mit neuer Choreografie starten, sind das die Beat Crushers, ein Kinderteam mit 25 Tänzern, darunter sieben Jungs. Dazu kommt ein reines Mädchen-Anfänger-Team im Teenageralter namens BEATelicious und OffBeat, eine reine Frauen-Erwachsenen-Mannschaft mit Tänzerinnen von 23 Jahren aufwärts. „Neben uns Tänzern kommen auch viele Familienangehörige und Freunde mit – zum Anfeuern“, sagt die Trainerin, die zwar aufgrund einer Knieverletzung selbst nicht tanzen kann, aber weiterhin ihren Schützlingen tolle Choreografien beibringt.

Die Kinder- und die Teenagergruppe tanzen erst seit Kurzem in der aktuellen Formation – der Wettbewerb in der Hauptstadt ist der erste große Auftritt. Bei den erfahreneren „Sklaven des Beat“ dagegen „gibt es trotz der schwereren Kategorie in diesem Jahr schon die Hoffnung auf einen Platz auf dem Treppchen. Aber ehrgeizig sind natürlich alle unsere Tänzer“, so die 29-jährige Trainerin.

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