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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 08:40 Uhr

Vereinsserie : Rostocker greifen nach den Sternen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Astronomie-Fans bringen Schülern der Hansestadt und breiter Bevölkerung die Geheimnisse des Himmels nahe.

Der Astronomische Verein Rostock ist im März 2002 auf Initiative engagierter Lehrer mit dem Ziel gegründet worden, die im Nelkenweg bereits 1965 eröffnete Astronomische Station Tycho Brahe als Einrichtung der Hansestadt Rostock zu erhalten. „Der Verein unterstützt die Station bei der astronomischen Bildung von Schülern, aber auch der breiten Bevölkerung“, sagt Henning Schmidt, der seit fünf Jahren Vereinsvorsitzender ist.

„Im vergangenen Jahr, als wir den 50. Geburtstag der Station gefeiert haben, konnten wir fünf neue Mitglieder gewinnen“, freut sich der 40-jährige Hobby-Astronom über den Zuwachs. Zu den 36 Mitgliedern gehören inzwischen Astronomie-Interessenten aus allen Teilen der Bevölkerung. Auch wenn der Verein zahlenmäßig überschaubar scheint, hinsichtlich seiner Aktivitäten ist er inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. So organisiert er seit 2009 jährlich ein Treffen der astronomischen Vereinigungen und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern, das im Juli in Demmin stattfindet.

Ebenfalls 2009 wurde das Teleskoptreffen ins Leben gerufen, das auf dem Cam-pingplatz in Lohmen im Spätsommer über die Bühne geht und an dem inzwi-schen Hobby-Astronomen aus ganz Norddeutschland teilnehmen. „Wer sich für die faszinierenden Welten des Universums interessiert, ist zu unserer Astrorunde an jedem ersten Montag im Monat um 19 Uhr in der Astronomischen Station herzlich willkommen“, lädt Vereinsvorsitzender Schmidt ein.

Zudem verweist er auf die Teilnahme an der am 28. April stattfindenden Rostocker Langen Nacht der Wissenschaften und am deutschlandweiten Astronomietag sowie auf die donnerstags angebotenen Fernrohrbeobachtungen und die einmal monatlich stattfindenden Sonntagsvorträge. Wie der Jurist und Vater von drei Kindern sagt, vermittelt er auch gern Schülern im Alter zwischen 10 und 16 Jahren astronomisches Wissen in einer 2003 gegründeten Arbeitsgemeinschaft, die im September in eine neue Runde geht und für die Anmeldungen möglich sind.

Stolz verweist er darüber hinaus auf den an der Station mit Unterstützung der Hansestadt 2011 neu geschaffenen Planetengarten sowie auf den seit 1979 bestehenden Warnemünder Planetenweg. Der bedürfe allerdings einer erneuten Sanierung, erklärt der Vereinschef.



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